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Busfahrer kassiert Touristen ab: Kündigung rechtens

Berlin  

Busfahrer kassiert Touristen ab: Kündigung rechtens

22.08.2018, 13:44 Uhr | dpa

Ein Berliner Busfahrer hat von Touristen Fahrgeld kassiert, aber keine Tickets gedruckt. Dies rechtfertige eine fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung, urteilte jetzt das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg und bestätigte damit die Entscheidung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Wie das Gericht am Mittwoch weiter mitteilte, hatte sich ein Fahrgast beschwert, woraufhin die BVG einen Prüfer losschickte. Dieser beobachtete genau solche Szenen, in denen der Busfahrer das Geld entgegennahm und auswärtige Fahrgäste durchwinkte.

Das Gericht hatte sich auch Videoaufzeichnungen aus dem Bus angesehen und festgestellt, dass die Behauptung des Fahrers nicht stimmte, er habe allen ein Ticket ausgehändigt.

Die Revision zum Bundesarbeitsgericht wurde nicht zugelassen. (Urteil vom 16. August 2018, Aktenzeichen 10 Sa 469/18).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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