Sie sind hier: Home > Regional >

ESA-Erdbeobachtungssatellit "Aeolus" ins All gestartet

"Aeolus" ins All gestartet  

Europäischer Satellit soll Wettervorhersagen verbessern

23.08.2018, 08:20 Uhr | dpa

ESA-Erdbeobachtungssatellit "Aeolus" ins All gestartet. Die Vega-Trägerrakete startet auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou: Der ESA-Erdbeobachtungssatellit "Aeolus" ist ins Weltall gestartet.  (Quelle: dpa/Stephane Corvaja/ESA)

Die Vega-Trägerrakete startet auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou: Der ESA-Erdbeobachtungssatellit "Aeolus" ist ins Weltall gestartet. (Quelle: Stephane Corvaja/ESA/dpa)

Er soll die Windgeschwindigkeiten rund um den Globus messen können: Der europäische Satellit "Aeolus" ist ins All gestartet. 

Der Erdbeobachtungssatellit "Aeolus" ist am späten Mittwochabend mit einer Vega-Trägerrakete ins All gestartet. Gegen 23.20 Uhr hob die Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ab. Der Satellit, der nach dem "Gott der Winde" benannt ist, soll die Wettervorhersage voranbringen.

"Aeolus" kann mit Hilfe spezieller Lasertechnik Windprofile erstellen. Nach Angaben der Europäischen Raumfahrtagentur ESA kann er erstmals die Windgeschwindigkeit rund um den Globus von 30 Kilometern Höhe bis zum Boden und über dicken Wolken messen.

Wetterdienste können Daten bald nutzen

Innerhalb des ersten Jahres nach dem Start werden europäische Wetterdienste wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach voraussichtlich die Satelliten-Daten in ihre Vorhersage-Modellen einspeisen können. Die Wetterprognosen sollen so genauer werden.

Zwar gibt es zahlreiche Wetterballons, Bojen, Schiffe, Flugzeuge und andere Satellitenmessungen, die Daten über Winde liefern. Doch auf der Südhalbkugel, über den Ozeanen, den Tropen und oberhalb von zehn Kilometern Höhe ist dieses Netz dünn. Die Folge kann nach Expertenangaben sein, dass ein Sturm in Europa völlig unterschätzt wird, weil die Daten für die Vorhersage fehlen. 

300 Millionen Euro teuer und 1,4 Tonnen schwer

Rund 15 Jahre hat die Vorbereitung der "technisch höchst komplizierten und anspruchsvollen wissenschaftlichen Mission" gedauert, heißt es bei der ESA. Der mehr als 300 Millionen Euro teure und rund 1,4 Tonnen schwere Satellit sei "extrem fragil", die Technik hoch kompliziert und sehr empfindlich.

Der "Gott der Winde" wird die Erde in einer Höhe von nur 320 Kilometern umkreisen. Weil Luftwiderstand und Reibung die Sonde in dieser Höhe bremsen und in den Sinkflug schicken, sind permanente Manöver und Korrekturen der Flugbahn notwendig. Nach vier Jahren im All werde der Treibstoff voraussichtlich aufgebraucht sein und der Satellit in der Erdatmosphäre verglühen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe