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LKA-Mitarbeiter bei Pegida-Demo: DJV fordert Konsequenzen

Dresden  

LKA-Mitarbeiter bei Pegida-Demo: DJV fordert Konsequenzen

23.08.2018, 11:27 Uhr | dpa

LKA-Mitarbeiter bei Pegida-Demo: DJV fordert Konsequenzen. Frank Überall

Frank Überall. Foto: Michael Kappeler/Archiv (Quelle: dpa)

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) fordert Konsequenzen aus den neuesten Erkenntnissen zum Polizeieinsatz gegen ein ZDF-Team in Dresden. Ein Pegida-Sympathisant hatte sich am vergangenen Donnerstag aggressiv gegen Filmaufnahmen gewehrt und sich an die Polizei gewandt. Wie am Mittwoch bekannt wurde, handelt es sich um einen Mitarbeiter des Landeskriminalamts Sachsen, der im Urlaub an der Demonstration teilgenommen hatte. "Ein Mitarbeiter von Sachsens oberster Sicherheitsbehörde auf Pöbel-Trip bei Pegida?", kommentierte das der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall. "Und dann in bester Urlaubsstimmung mal eben die Pressefreiheit aushebeln. Was anderswo zum Slapstick taugt, ist in Sachsen offenbar normal."

Überall forderte: "Die Vorgänge müssen aufgeklärt werden." Er habe bereits am Montag den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) und den Innenminister Roland Wöller (CDU) eingeladen, auf dem DJV-Verbandstag am 4. November in Dresden zu dem Vorfall Rede und Antwort zu stehen, bei dem die Polizei das ZDF-Team kontrolliert und etwa eine Dreiviertelstunde festgehalten hatte. "Weder Herr Kretschmer noch Innenminister Wöller haben es bisher für angemessen gehalten, auf die Einladung in irgendeiner Form zu reagieren." Wer sich der Diskussion entziehe, habe offenbar etwas zu verbergen, sagte Überall.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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