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Althusmann will langfristige Lösung für Nordseewerke

Emden  

Althusmann will langfristige Lösung für Nordseewerke

28.08.2018, 11:28 Uhr | dpa

Althusmann will langfristige Lösung für Nordseewerke. Emder Nordseewerke

Eine Krananlage der Emder Nordseewerke. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: dpa)

Nach der erneuten Insolvenz der ehemaligen Nordseewerke im ostfriesischen Emden sucht Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) eine langfristige Lösung für das Traditionsunternehmen. "Wir sind nach wie vor hoffnungsvoll, dass es gelingen wird, den Werft-Standort Emden zu erhalten", sagte der niedersächsische Wirtschaftsstaatssekretär Berend Lindner am Dienstag im Hafenausschuss des Landtags. Althusmann werde sich daher am kommenden Donnerstag vor Ort mit allen Beteiligten treffen und auch an der Suche nach einem möglichen Investor beteiligen.

Das Nachfolgeunternehmen Nordseewerke Emden Shipyard (NES) hat Insolvenzantrag in Eigenregie gestellt und ist damit zum dritten Mal insolvent. "Das zeigt, dass die vermeintliche Lösung von 2016 doch nicht tragfähig war", sagte Lindner, der auf die komplexen Eigentümer-Strukturen verwies. "Wir wollen das Know-how vor Ort erhalten", betonte er. Insgesamt seien aktuell 85 Mitarbeiter betroffen. Das Insolvenzgeld sei sicher, erklärte Lindner. Er werde in den nächsten Tagen das Gespräch mit der Eigentümer-Familie suchen.

Die frühere Traditionswerft Nordseewerke zählte einst zu den größten deutschen Marinewerften mit bis zu 5000 Beschäftigten. 1974 hatte Thyssen die Werft übernommen und 2010 verkauft. Nach dem letzten Stapellauf 2009 und einem zweiten Insolvenzantrag 2015 wurde der Schiffbau eingestellt. Seitdem ist die neue Nordseewerke Emden Shipyard (NES) und ein Werft- und Dockbetrieb auf dem Gelände aktiv. Zuletzt wurden in Kooperation mit der Emder Schiffbaufirma EMS Segmente für Kreuzfahrtschiffe an die Meyer Werft geliefert.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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