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Söder schimpft und lästert über politische Konkurrenz

Abensberg  

Söder schimpft und lästert über politische Konkurrenz

03.09.2018, 12:14 Uhr | dpa

Söder schimpft und lästert über politische Konkurrenz. Markus Söder

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, spricht beim Politischen Frühschoppen Gillamoos auf der Bühne. Foto: Peter Kneffel (Quelle: dpa)

Knapp sechs Wochen vor der Landtagswahl hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die versammelte politische Konkurrenz mit Kritik und Spott überzogen. Über die SPD wolle er eigentlich gar nichts sagen, spottete er am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. "Bedrohte Arten werden von der Bejagung verschont, bis sie sich wieder erholt haben."

Insgesamt nannte er die Opposition "destruktiv oder anbiedernd". "Das einzige, was die wollen, sind Dienstwägen und Ministerämter", sagte er unter anderem mit Blick auf die Freien Wähler. Die Grünen stünden für Bevormundung, Fahrverbote, unbegrenzte Zuwanderung, unbegrenzte Steuern, kritisierte er. Und beim Thema Integration und Zuwanderung sei die Geschichte der Grünen "ein einziger großer historischer Irrtum". Über die FDP sagte Söder mit Blick auf das Scheitern der Jamaika-Gespräche: "Wer sich in Berlin nicht traut, kann sich nicht in Bayern an den gedeckten Tisch setzen wollen - das geht nicht."

In der Vergangenheit haben sowohl Freie Wähler und FDP als auch die Grünen erklärt, nach der Landtagswahl am 14. Oktober regieren zu wollen - also mit der CSU. Die wird nach allen aktuellen Umfragen künftig auf mindestens einen Koalitionspartner angewiesen sein. Die Grünen liegen derzeit auf Rang zwei hinter der CSU, die SPD schwächelt. Sollte es neben den Freien Wählern die FDP in den Landtag schaffen, wären dort künftig sechs Parteien vertreten - inklusive der AfD, die Söder in seiner Rede zuvor scharf attackiert hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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