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Umweltminister läutet offiziell Apfelernte ein

Frankfurt (Oder)  

Umweltminister läutet offiziell Apfelernte ein

03.09.2018, 13:06 Uhr | dpa

Umweltminister läutet offiziell Apfelernte ein. Eine Frau hält einen frisch gepflückten Apfel in ihrer Hand

Eine Frau hält einen frisch gepflückten Apfel in ihrer Hand. Foto: Patrick Pleul (Quelle: dpa)

Brandenburg ist am Montag offiziell in die Apfelernte gestartet. Landesumweltminister Jörg Vogelsänger eröffnete mit dem Präsidenten des Gartenbauverbandes Berlin-Brandenburg, Klaus Henschel, symbolisch die Erntesaison für das Obst, wie das Ministerium für Landwirtschaft mitteilte. Anlass der offiziellen Eröffnung auf dem Obsthof Dohrmann in Frankfurt (Oder) sei auch, bei Brandenburgern und Berlinern dafür zu werben, vor Ort in den Hofläden einzukaufen oder sogar selbst Äpfel, Birnen oder Pflaumen vom Baum zu ernten, hieß es.

"Inoffiziell" hatte die Erntesaison bereits vor rund drei Wochen begonnen, sagte Christian Dohrmann vom Obsthof. "Aufgrund des durchweg warmen Wetters sind wir viel früher dran als sonst." Üblich sei der Erntebeginn erst etwa Mitte September.

Die Obstbauern rechnen nach Angaben des Agrarministeriums mit einer sehr guten Ernte. Sie gehen davon aus, dass von den knapp 900 Hektar, auf denen Apfelbäume stehen, etwa 30 100 Tonnen gepflückt werden. Das wäre nach dem guten Jahr 2016 der zweithöchste Ertrag seit 1991.

"Wir haben viele Früchte, es sind manchmal schon zu viele", sagte Dohrmann. Wegen der Menge an den Bäumen konnten sich nicht alle Früchte richtig entwickeln. Viele seien daher zu klein geraten. Durch die Hitze hätten viele Früchte auch starke Sonnenbrände erlitten. "Braune Flecken und darunter zerstörtes Fruchtfleisch sind ein Qualitätsmangel", sagte er. Das Obst lehne der Handel ab. Daher könne es nur für Saft und Most verwendet werden.

Die wichtigsten Anbaugebiete sind in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Potsdam-Mittelmark sowie in Frankfurt (Oder).

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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