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Flug wegen Streiks gestrichen: Streit um Entschädigung

Karlsruhe  

Flug wegen Streiks gestrichen: Streit um Entschädigung

04.09.2018, 05:57 Uhr | dpa

Flug wegen Streiks gestrichen: Streit um Entschädigung. Bundesgerichtshofs in Karlsruhe

Blick auf den Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Wird ein Flug kurzfristig gestrichen, steht den Reisenden in vielen Fällen eine Entschädigung von der Airline zu - es kommt aber immer auf den Grund der Annullierung an. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe klärt heute, wie die Lage ist, wenn der Grund Warnstreiks an den Passagierkontrollen sind. Die Fluggesellschaft muss nicht zahlen, wenn sie Opfer "außergewöhnlicher Umstände" geworden ist und nachweisen kann, dass sie alles Zumutbare unternommen hat, um die Beeinträchtigungen zu vermeiden.

In dem Fall streitet ein Ehepaar mit dem britischen Billigflieger Easyjet um eine Ausgleichszahlung. Die beiden wollten am 9. Februar 2015 auf die Kanaren-Insel Lanzarote fliegen. An dem Tag streikte das Sicherheitspersonal am Hamburger Flughafen. Die Verbindung wurde deswegen gestrichen, der Flieger hob leer ab. Ob die Richter am Dienstag schon ein Urteil verkünden, ist offen. (Az. X ZR 111/17)

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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