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IG Metall fordert mehr feste Stellen im Schiffbau

Hamburg  

IG Metall fordert mehr feste Stellen im Schiffbau

06.09.2018, 05:34 Uhr | dpa

IG Metall fordert mehr feste Stellen im Schiffbau. "ThyssenKrupp" und "German Naval Yards"

Die Sonne geht hinter den Werften "German Naval Yards" (l) und "ThyssenKrupp" auf. Foto: Christian Charisius/Archiv (Quelle: dpa)

Die IG Metall Küste hat die deutschen Werften aufgefordert, für mehr feste Stellen im Schiffbau zu sorgen. "Statt Werkverträge und Leiharbeit brauchen wir mehr unbefristete Beschäftigungen mit Tarifverträgen", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, am Donnerstag bei der Vorstellung der Schiffbauumfrage 2018. Die Unternehmen hätten es selbst in der Hand, etwas gegen den Fachkräftemangel zu tun, so der Gewerkschafter. Der Anteil an Leiharbeit liegt laut der Befragung mit einer Quote von 12,1 Prozent viermal so hoch wie im Durchschnitt der gesamten Wirtschaft.

Die Zahl der Beschäftigten auf den Werften ist laut der Betriebsrätebefragung gegenüber 2017 um 7,3 Prozent auf rund 16 900 gestiegen. Besonders deutlich sei die Beschäftigungszunahme mit rund 52 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Auch Schleswig-Holstein und Niedersachsen hätten positive Zahlen vermeldet. In Hamburg und Bremen seien die Zahlen hingegen gesunken. Die IG Metall Küste fordert von den Werften außerdem mehr Ausbildungsplätze. Mit 6,2 Prozent sei die Ausbildungsquote auf den niedrigsten Wert seit 2007 gefallen. Die Übernahmequote der Auszubildenden stieg gleichzeitig auf nun 100 Prozent.

An der zum 27. Mal durchgeführten Schiffbauumfrage beteiligten sich laut IG Metall Küste Betriebsräte von 39 Werften und 14 Zulieferbetrieben, mit insgesamt mehr als 21 000 Beschäftigten. In der Befragung geht es um Arbeitsbedingungen, Auftragslage und Perspektiven im deutschen Schiffbau.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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