Sie sind hier: Home > Politik >

Palmer legt in Debatte um Schwarzfahrer nach

Stuttgart  

Palmer legt in Debatte um Schwarzfahrer nach

08.09.2018, 16:31 Uhr | dpa

Palmer legt in Debatte um Schwarzfahrer nach. Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen)

Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), Oberbürgermeister von Tübingen. Foto: Christoph Schmidt/Archiv (Quelle: dpa)

In der Debatte um eine angebliche Häufung von Schwarzfahrern unter Flüchtlingen hat der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) nachgelegt. "Es gibt ein Problem und es ist nicht harmlos", schrieb Palmer am Samstag auf Facebook. Er reagierte damit auf Informationen der Bahn, wonach es keine Häufung gebe. Dagegen meinte Palmer: "Von insgesamt 30 800 Fällen, die bei der Polizei angezeigt wurden, waren 6800 Asylbewerber. Also 22%. Zahlen für BW 2017", schrieb er. Er wies Vorwürfe zurück, dass er ein "Brandstifter" sei. "Ist es Brandstifterei, Probleme, die jeder sehen kann, mit objektiven Fakten zu benennen und Lösungen vorzuschlagen?"

Der Politiker hatte vorgeschlagen, den Nahverkehr für Flüchtlinge als Sachleistung einzustufen. "Das heißt, alle Flüchtlinge erhalten einen Fahrschein für den Nahverkehr am Wohnsitz. Dafür werden ca. 20 Euro von der Geldleistung abgezweigt. Das Problem wäre (...) gelöst", schrieb Palmer weiter. Der Grünen-Politiker steht parteiintern immer wieder in der Kritik wegen seiner Äußerungen über Flüchtlinge.

Die Deutsche Bahn sieht das nach Zeitungsberichten anders. "Eine Häufung können wir nicht bestätigen", sagte ein Bahnsprecher der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstag). Die Erfahrung zeige, "dass die meisten Flüchtlinge und Asylbewerber ganz regulär Fahrkarten kaufen". Auch Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hatte Palmer bereits zuvor widersprochen: "Im Großen und Ganzen können wir nicht nachvollziehen, dass das Schwarzfahren von Flüchtlingen so ein gewaltiges Problem wäre, wie Herr Palmer das festgestellt hat."

Dazu meinte Palmer nun: "Die Bahn kann also „nicht bestätigen“, dass Asylbewerber gehäuft schwarzfahren. Das heißt erstmal: Sie hat das ignoriert. Denn sie sagt auch nicht, dass das falsch ist." Dagegen gebe es Zugbegleiter, die seine These bestätigt hätten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018