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Digitale Städte: Alles für den Bürger


In eigener Sache | Fraunhofer Symposium Smart Cities  

Digitale Städte: Alles für den Bürger

11.09.2018, 13:44 Uhr | t-online.de

. Smarte Städte sollen den Bedürfnissen der Gesellschaft und des Individuums gerecht werden. Wie das gelingen kann, wollen die Fraunhofer-Gesellschaften und ihre Partner herausfinden.  (Quelle: imago images)

Smarte Städte sollen den Bedürfnissen der Gesellschaft und des Individuums gerecht werden. Wie das gelingen kann, wollen die Fraunhofer-Gesellschaften und ihre Partner herausfinden. (Quelle: imago images)

Smart sollen die Städte der Zukunft sein – was das heißt, haben Experten beim Fraunhofer Symposium Smart Cities in Düsseldorf besprochen. Das Fazit: Bürgernähe und Lebenswert sind die Schlüsselwörter.

Elf Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, 13 ganz unterschiedliche Städte im In- und Ausland sowie 20 Unternehmen aus verschiedenen Branchen haben sich zum Innovationsnetzwerk „Morgenstadt“ zusammengeschlossen. Ziel: Die Bedürfnisse einer zukunftsfähigen Stadt herauszufiltern und Lösungen umzusetzen, um eine nachhaltige, lebenswerte und wandlungsfähige Umgebung zu schaffen.

Der aktuelle Stand in Sachen digitaler Stadtentwicklung speziell in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg wurde am Montag in Düsseldorf erfasst. Verschiedene Teilnehmer der Initiative haben Einblicke gegeben in das, was schon passiert ist und das, was noch passieren muss. Der Tenor: Es darf nicht darum gehen, so schnell wie möglich die Städte in allen Bereichen zu digitalisieren, „Stadtentwicklung und Technologieentwicklung müssen zusammengehen“, fasst Alanus von Radecki, Moderator des Symposiums, im Namen der Initiative zusammen.

Der Bürger möchte nicht "sharen"

Etwas griffiger formuliert Christian von den Brincken, Geschäftsführer im Bereich Business Development bei Ströer: „Es muss nicht immer alles digital sein, der Mensch sollte immer im Mittelpunkt des Handelns stehen.“ Eine Stadt sollte aus seiner Sicht nicht in erster Linie einfach nur „smart“, sondern „responsive“ sein. Also auf die Bedürfnisse der Einwohner reagieren können – und die würden eben nicht immer eine vollkommene Digitalisierung bedeuten.

„Der Bürger will gar nicht smart sein. Der will sein Auto vor seinem Haus parken und auch nicht sharen“, berichtet Barbara Möhlendick, die in Köln die Initiative SmartCity Cologne leitet und in diesem Rahmen Einwohner nach ihren Wünschen gefragt hat. Unter anderem der zunehmende Andrang auf große Städte wie Köln erzeugt einen scheinbaren Widerspruch zwischen den Bedürfnissen der einzelnen Person und der Gemeinschaft. 

Estland macht Digitalisierung vor 

Während die zentralen Themen in Deutschland sich daher um eine intelligente Verkehrsstruktur, eine effizientere Verwaltung, Energiemanagement und damit verbunden Umweltschutz drehen, präsentiert sich Estlands zweitgrößte Stadt Tartu längst als Ort der Zukunft. Nahezu das ganze Leben der Menschen dort ist digitalisiert. „Die Steuererklärung kann beispielsweise binnen drei Minuten per App erledigt werden“, sagt Lauri Sokk, Leiter der Initiative Smart City Tartu, im Rahmen des Symposiums. Estland gilt weltweit als eines der am besten digitalisierten Länder – und das obwohl das kleine Land an der Ostsee gerade einmal so viele Einwohner zählt wie München.

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat erkannt, wie der Weg dahin auch in Deutschland gelingen kann. „Man muss sich etwas trauen. Ausprobieren, mutig sein.“ Und eine gewisse Fehlertoleranz mitbringen. „Dafür muss man gewappnet sein. Und dann macht das Ganze auch Spaß“, plädiert er.

Ihm sowie den anderen Teilnehmern des Symposiums ist klar, dass es ein weiter Weg in Richtung des estnischen Vorbilds ist. „Aber wir wollen mithalten, auf der Höhe der Zeit sein. Daran arbeiten wir.“ 

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche 

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