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Jugendamt bekam Hinweis zu späterem mutmaßlichen Attentäter

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Mainz  

Jugendamt bekam Hinweis zu späterem mutmaßlichen Attentäter

12.09.2018, 11:52 Uhr | dpa

Jugendamt bekam Hinweis zu späterem mutmaßlichen Attentäter. Polizeieinsatz am Bahnhof von Amsterdam

Niederländische Polizisten sichern den Hauptbahnhof in Amsterdam. Foto: Alex Furtula/AP/Archiv (Quelle: dpa)

Das rheinland-pfälzische Landesjugendamt hat im vergangenen Jahr einen Hinweis auf den späteren mutmaßlichen Messerstecher von Amsterdam bekommen. Eine frühere Mitarbeiterin der Beratungsstelle Salam habe am 27. Januar 2017 einen Anruf des Ex-Mitarbeiters einer Jugendhilfeeinrichtung erhalten, teilte das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung am Mittwoch in Mainz mit. Der Anrufer habe Verhaltensauffälligkeiten des jungen Mannes geschildert und angegeben, er sei ein Betreuer. Die Mitarbeiterin habe ihm Kriterien zur Überprüfung gegeben, der Mann habe sich aber nicht mehr gemeldet.

Der 19-Jährige hatte zwei US-Touristen Ende August im Hauptbahnhof von Amsterdam mit einem Messer schwer verletzt. Er war Asylbewerber in Rheinland-Pfalz, fiel dort aber nach Angaben der Landesregierung strafrechtlich nicht auf. Der Afghane kam demnach 2015 nach Deutschland, 2017 klagte er gegen seinen abgelehnten Asylantrag. Der Kreis Mainz-Bingen hatte dem Verfassungsschutz Rheinland-Pfalz laut Innenministerium am 27. Februar 2018 in der Ausländerakte den Hinweis gegeben, dass der Mann in sein Heimatland ausreisen wolle und sich sein Äußeres wegen zunehmenden Bartwuchses verändert habe.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sagte der Mann aus, er sei in die Niederlande gekommen, weil dort der Prophet Mohammed, der Koran, der Islam und Allah beleidigt würden. Der Afghane, dessen Name mit Jawed S. angegeben wurde, war unmittelbar nach dem Messerangriff auf die beiden Touristen von Polizisten mit Schüssen niedergestreckt worden und wurde verletzt.

Die Beratungsstelle Salam will helfen, islamistische Radikalisierung zu erkennen. Sie ist seit Mai 2017 beim Landesjugendamt angesiedelt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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