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Deutscher Zukunftspreis: Nominierte zeigen Entwicklungen

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Deutsches Museum, München  

Deutscher Zukunftspreis: Nominierte zeigen Entwicklungen

12.09.2018, 14:23 Uhr | dpa

Deutscher Zukunftspreis: Nominierte zeigen Entwicklungen. Neue Getriebegattung

Das Bauteil einer Getriebegattung, bei der die Einzelzähne vollständigen Flächenkontakt bei der Kraftübertragung haben. Foto: Ansgar Pudenz (Quelle: dpa)

Ein Mittel gegen Herpes, eine Technik zur Wasserstoffnutzung und ein neues Getriebe - die Entwickler dieser Neuerungen sind in diesem Jahr für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Sie stellten am Mittwoch in München ihre Arbeiten vor und hoffen auf den Zuschlag, wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung am 28. November in Berlin verleiht. Sie gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland.

Ein Projekt macht den Energieträger Wasserstoff einfach und sicher verfügbar. Bisher nur unter hohem Druck oder bei etwa minus 250 Grad Celsius verflüssigt nutzbar, könnte er bald ähnlich leicht wie Benzin an der Tankstelle gezapft werden. Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg und der Firma Hydrogenious Technologies entwickelten eine Methode, wie Wasserstoff chemisch an eine Trägerflüssigkeit gebunden und so gespeichert sowie gefahrlos transportiert werden kann.

Eine neue Art von Getriebe haben Ingenieure des Antriebsspezialisten Wittenstein aus dem baden-württembergischen Igersheim erfunden. So übertragen nicht mehr starre Zahnräder die Kräfte, sondern einzelne Zähne, die unabhängig voneinander beweglich sind. Statt gegeneinander zu rotieren, gleiten sie in einer spiralförmigen Innenverzahnung auf und ab. Das Getriebe ist schon in Dreh- und Fräsmaschinen im Einsatz und soll die Leistung um bis zu 100 Prozent steigern.

Die aus dem Bayer-Konzern hervorgegangene Firma AiCuris in Wuppertal hat einem Herpes-Virus den Kampf angesagt. Jeder Zweite trägt es in sich, bei Gesunden bricht es nicht aus. Bei immunschwachen Menschen kann es zur tödlichen Gefahr werden. Es sei wegen geringerer Nebenwirkungen das erste Medikament, das direkt nach Knochenmarktransplantationen gegeben werden könne, um einem Ausbruch des Virus vorzubeugen. Geprüft werde ein Einsatz nach Nierentransplantationen. Das Mittel ist unter anderem in den USA, Europa und Japan zugelassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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