Sie sind hier: Home > Politik >

Deutscher Zukunftspreis: Entwickler aus dem Südwesten

...

München  

Deutscher Zukunftspreis: Entwickler aus dem Südwesten

12.09.2018, 14:49 Uhr | dpa

Deutscher Zukunftspreis: Entwickler aus dem Südwesten. Erfindung neuer Getriebegattung

Ein Mann hält ein Bauteil einer Getriebegattung, bei der die Einzelzähne vollständigen Flächenkontakt bei der Kraftübertragung haben. Foto: Ansgar Pudenz (Quelle: dpa)

Tüftler aus Baden-Württemberg sind mit einem neuartigen Getriebe für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Sie stellten am Mittwoch in München zusammen mit anderen Entwicklern ihre Arbeit vor und hoffen auf den Zuschlag, wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung am 28. November in Berlin verleiht. Sie gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Neben dem Getriebe aus dem Südwesten sind auch ein Mittel gegen Herpes und eine Technik zur Wasserstoffnutzung nominiert.

Das neue Getriebe haben demnach Ingenieure des Antriebsspezialisten Wittenstein aus dem baden-württembergischen Igersheim erfunden. So übertragen nicht mehr starre Zahnräder die Kräfte, sondern einzelne Zähne, die unabhängig voneinander beweglich sind. Statt gegeneinander zu rotieren, gleiten sie in einer spiralförmigen Innenverzahnung auf und ab. Das Getriebe ist schon in Dreh- und Fräsmaschinen im Einsatz und soll die Leistung um bis zu 100 Prozent steigern.

Ein anderes Projekt macht indes den Energieträger Wasserstoff einfach und sicher verfügbar. Bisher nur unter hohem Druck oder bei etwa minus 250 Grad Celsius verflüssigt nutzbar, könnte er bald ähnlich leicht wie Benzin an der Tankstelle gezapft werden. Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg und der Firma Hydrogenious Technologies entwickelten eine Methode, wie Wasserstoff chemisch an eine Trägerflüssigkeit gebunden und so gespeichert sowie gefahrlos transportiert werden kann.

Die aus dem Bayer-Konzern hervorgegangene Firma AiCuris in Wuppertal hat einem Herpes-Virus den Kampf angesagt. Jeder Zweite trägt es in sich, bei Gesunden bricht es nicht aus. Bei immunschwachen Menschen kann es zur tödlichen Gefahr werden. Es sei wegen geringerer Nebenwirkungen das erste Medikament, das direkt nach Knochenmarktransplantationen gegeben werden könne, um einem Ausbruch des Virus vorzubeugen. Geprüft werde ein Einsatz nach Nierentransplantationen. Das Mittel ist unter anderem in den USA, Europa und Japan zugelassen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018