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Ermittlungen gegen Mülheimer Bürgermeister: Untreue-Verdacht

Duisburg  

Ermittlungen gegen Mülheimer Bürgermeister: Untreue-Verdacht

13.09.2018, 13:37 Uhr | dpa

Wegen des Verdachts der Untreue hat die Staatsanwaltschaft Duisburg Ermittlungen gegen den Mülheimer Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) eingeleitet. Hintergrund seien Auffälligkeiten bei den Spesenabrechnungen des Oberbürgermeisters, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass es bei der Verwendung der städtischen Geldmittel, die dem Oberbürgermeister für dienstlich veranlasste Bewirtungen zur Verfügung stehen, zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Ob den festgestellten Unregelmäßigkeiten tatsächlich strafrechtliche Relevanz zukomme, müsse nun im Rahmen des Ermittlungsverfahrens geprüft werden. Die Ermittlungen stünden am Anfang.

Scholten (60) steht seit Ende Mai unter großem Druck, auch aus der SPD-Ratsfraktion. Damals wurde bekannt, dass er seit seinem Amtsantritt im Oktober 2015 bei 87 Bewirtungsbelegen mit einer Gesamtsumme von rund 8000 Euro den Anlass und die Teilnehmer nicht angegeben hatte. Scholten hatte mehrfach erklärt, seine inzwischen eingezogene Dienstkreditkarte ausschließlich dienstlich eingesetzt zu haben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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