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Bis zu 3500 Teilnehmer bei Demonstration von Pro Chemnitz

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Chemnitz  

Bis zu 3500 Teilnehmer bei Demonstration von Pro Chemnitz

14.09.2018, 20:13 Uhr | dpa

Bis zu 3500 Teilnehmer bei Demonstration von Pro Chemnitz. Demonstration von Pro Chemnitz

Teilnehmer einer Demonstration der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz versammeln sich vor dem Karl-Marx-Monument. Foto: dpa (Quelle: dpa)

In Chemnitz haben am Freitagabend erneut Anhänger der rechtspopulistischen Bewegung Pro Chemnitz demonstriert. Unter dem Motto "Wir sind mehr, wir kommen wieder!" versammelten sich zunächst geschätzt etwa 1000 Anhänger vor dem Karl-Marx-Monument. Nach zwei Reden unter anderem von Pro Chemnitz-Mitbegründer Martin Kohlmann zogen die Demonstranten begleitet von einem starken Polizeiaufgebot durch die Innenstadt. Dabei führten sie Spruchbänder mit sich, auf denen unter anderem "Wir sind das Volk" stand.

Laut Polizei erhöhte sich während des Umzugs die Zahl der Teilnehmer auf rund 3500. Es sei bis zum offiziellen Ende der Kundgebung alles störungsfrei geblieben. Allerdings wurden bis zum Abend 18 Straftaten angezeigt, wie die Polizei mitteilte. Ein 26-Jähriger habe eine Kette mit einem Hakenkreuz-Anhänger getragen, ein anderer Mann habe den Hitlergruß gezeigt. In beiden Fällen wurde eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Die anderen Anzeigen bezogen sich laut Polizei vor allem auf Verstöße gegen das Versammlungsgesetz oder das Waffengesetz.

Nach der Demonstration kam es außerdem zu einem Streit zwischen mehreren Beteiligten. Dabei wurde nach ersten Erkenntnissen ein Mensch verletzt. Mehrere Beteiligte seien gestellt worden, hieß es bei der Polizei. Details wurden zunächst nicht genannt.

In seiner Rede ging Kohlmann darauf ein, dass am vergangenen Montag unter anderem in seiner Anwaltskanzlei Durchsuchungen durch das Landeskriminalamt stattgefunden hätten. Diese standen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Haftbefehls eines der Tatverdächtigen vom Tötungsdelikt in Chemnitz. Laut der Staatsanwaltschaft Dresden wird gegen drei Beschuldigte ermittelt.

Am 26. August war in Chemnitz ein 35-jähriger Deutscher mit einem Messer erstochen worden. Tatverdächtig sind drei Asylbewerber. Pro Chemnitz hat seither immer wieder Demonstrationen angemeldet, bei denen von Teilnehmern unter anderem der Hitlergruß gezeigt worden war.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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