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Juwelen von Marie Antoinette werden versteigert

München  

Juwelen von Marie Antoinette werden versteigert

17.09.2018, 14:42 Uhr | dpa

Juwelen von Marie Antoinette werden versteigert. Eine Perlenkette

Eine Perlenkette liegt bei einer Präsentation beim Auktionshaus Sotheby's auf einem Buch. Foto: Tobias Hase (Quelle: dpa)

Nach 200 Jahren in Familienbesitz werden Juwelen aus dem Besitz der französischen Königin Marie Antoinette (1755-1793) versteigert. Das Auktionshaus Sotheby's zeigt in München insgesamt 30 Stücke aus dem Adelshaus Bourbon-Parma im Wert von mehreren Millionen Euro, darunter Schmuck der Königin, aber auch anderer Herkunft. Dies sei die einzige Gelegenheit in Deutschland, den Schmuck vor der für November in Genf geplanten Versteigerung anzuschauen, sagte Sprecherin Selei Serafin am Montag. Nach München gehen die Stücke zur Ansicht nach Hongkong, Dubai, New York und weitere Orte. "Der Glamour von Marie Antoinette kommt rüber", sagte Daniela Mascetti, Sotheby's-Expertin für Juwelen.

Perlenanhänger, Kette und Brosche von Marie Antoinette haben einen tragischen Hintergrund: Sie stammten aus dem Privatbesitz der Königin, die während der Französischen Revolution hingerichtet wurde. Vor ihrer Verhaftung wurde der Schmuck zu ihrer Schwester nach Belgien gebracht. "Die Familie sollte folgen", erläuterte Mascetti. Doch dazu kam es nicht mehr.

Der Schmuck ging nach Wien, woher Marie Antoinette, Tochter der Kaiserin Maria Theresia, stammte. Dort erhielt ihn ihr einziges überlebendes Kind, die sogenannte Madame Royale. Danach ging er an das Adelshaus Bourbon-Parma. Sie seien 200 Jahre "geliebt und getragen worden", sagte Mascetti. Warum sie jetzt versteigert werden, ist nicht bekannt. "Ein ganz besonderer Moment" sei die Präsentation auch für Sotheby's, sagte Serafin. Museen, Schmuckhistoriker, Sammler, aber auch Verehrer der Königin könnten sich dafür interessieren, vermutet Mascetti.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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