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Gewerkschaft: Räumung Hambacher Forst kostet Millionen

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Gewerkschaft: Räumung Hambacher Forst kostet Millionen

18.09.2018, 12:31 Uhr | dpa

Gewerkschaft: Räumung Hambacher Forst kostet Millionen. Polizisten im Hambacher Forst

Polizisten nähern sich in einem Hubwagen einem Baumhaus. Foto: Oliver Berg (Quelle: dpa)

Die Räumung und Beseitigung der Baumhäuser der Braunkohlegegner im Hambacher Forst wird nach Schätzungen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Kosten in zweistelliger Millionenhöhe verursachen. Die genaue Höhe sei noch nicht abzusehen, weil sie von der Dauer des Einsatzes abhänge, sagte der stellvertretende Landeschef Heiko Müller am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Bis zu 2000 Polizeikräfte auch aus anderen Bundesländern sollen in dem Wald bei Köln im Einsatz sein. Allein eine Hundertschaft mit rund 130 Polizisten kostet pro Tag nach Gewerkschaftsangaben rund 100 000 Euro.

Seit vergangenem Donnerstag wurden laut Polizei 34 von rund 50 Baumhäusern der Umweltaktivisten geräumt und größtenteils abgebaut. Der Energiekonzern RWE will im Herbst weite Teile des Hambacher Forstes abholzen, um weiter Braunkohle baggern zu können. Die Rodungssaison beginnt am 1. Oktober.

Nach der Räumung müsse der frei zugängliche Wald aber weiter bewacht werden, und dafür sei RWE als Eigentümer zuständig, sagte Müller. Der Wald sei Betriebsgelände von RWE, sagte Müller. Die Bewachung des Waldes nach der Räumung sei "in der Größenordnung sehr schwierig." Müller kritisierte, dass RWE die Baumhäuser "jahrelang geduldet" und nicht schon früher geräumt habe. Für die Polizei ist die Räumungsaktion im Hambacher Forst einer der größten Einsätze in der Geschichte des Landes. Bis zum 23. Dezember wird den Polizisten kein zusätzlicher Urlaub gewährt.

"Die Polizeisituation ist angespannt", sagte Müller. Auch für den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan kommende Woche in Köln werde wahrscheinlich Polizeiunterstützung aus anderen Bundesländern angefordert werden müssen, weil die "Einsatzdichte" in NRW so hoch sei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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