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Familie nimmt Millionen mit illegalen Potenzmitteln ein

Sustrum  

Familie nimmt Millionen mit illegalen Potenzmitteln ein

18.09.2018, 13:02 Uhr | dpa

Familie nimmt Millionen mit illegalen Potenzmitteln ein. Polizei mit Blaulicht

Die Blaulichter sind auf den Dächern von Polizeifahrzeugen zu sehen. Foto: Carsten Rehder/Archiv (Quelle: dpa)

Eine vierköpfige Familie aus dem Landkreis Emsland soll illegale Millionen-Geschäfte mit Potenzmitteln gemacht haben. Der 54 Jahre alte Familienvater sei mittlerweile in Untersuchungshaft, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Mann gelte als Hauptverdächtiger. Der Niederländer steht im Verdacht, zusammen mit seiner Ehefrau und den beiden Söhne die illegalen Tabletten im großen Stil über das Internet vertrieben zu haben. Die Einnahmen betrugen nach den bisherigen Ermittlungen mehr als vier Millionen Euro.

Bei Durchsuchungen zweier Häuser in den Ortschaften Sustrum-Moor und Heede im Landkreis Emsland, an denen auch niederländische Polizisten beteiligt waren, stellten die Beamten bereits in der vergangenen Woche mehr als 440 000 Potenztabletten und rund 170 000 Euro Bargeld sicher. Zudem wurden Vermögensgegenstände und zahlreiche andere Beweismittel beschlagnahmt.

Die Familie hatte die Potenzmittel nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei aus Indien nach Deutschland eingeführt. Die Beamten waren dem Quartett durch angehaltene Postsendungen auf die Spur gekommen, in denen sich Potenzmittel befanden. Bisher habe die Familie zu den Vorwürfen geschwiegen, sagte der Polizeisprecher. Alle vier seien in Deutschland zuvor strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten. Im Zuge der Ermittlungen sei aber bekannt geworden, dass die niederländische Polizei den 54-jährigen Familienvater bereits im Fokus hatte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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