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Gericht muss über Pina Bausch-Intendanz entscheiden

Wuppertal  

Gericht muss über Pina Bausch-Intendanz entscheiden

18.09.2018, 17:46 Uhr | dpa

Gericht muss über Pina Bausch-Intendanz entscheiden. Adolphe Binder

Adolphe Binder hat die Hände vor ihrem Gesicht verschränkt. Foto: Caroline Seidel/Archiv (Quelle: dpa)

Im Streit um die fristlose Kündigung der Intendantin des Wuppertaler Pina Bausch-Tanztheaters, Adolphe Binder, muss ein Gericht entscheiden. Binder lehnt ein vom Arbeitsgericht vorgeschlagenes Mediationsverfahren nach mehreren Äußerungen von Verantwortlichen des Tanztheaters ab, wie sie am Dienstag in einer Stellungnahme mitteilte. "Unter anderem wurde meine Rückkehr auf meinen Arbeitsplatz kategorisch ausgeschlossen", heißt es in dem Schreiben. "Angesichts dieser Haltung vermag ich als Klägerin nunmehr keinen Sinn in der Durchführung eines Güterichterverfahrens zu erkennen."

Das Arbeitsgericht hatte Binder und dem Tanztheater ein sogenanntes Güterichterverfahren vorgeschlagen. Die Probleme der Zusammenarbeit lägen offenbar viel tiefer als nur im Streit über den neuen Spielplan. Akten zeigten Meinungsverschiedenheiten von Anfang an.

Das weltberühmte Tanztheater hatte Binder im Juli nach anhaltenden Querelen fristlos gekündigt. Dies wurde damit begründet, dass die Handlungsfähigkeit wieder hergestellt werden solle. Binder war auch Fehlverhalten und Mobbing vorgeworfen worden. Offiziell war die Kündigung mit dem fehlenden Spielplan für die im Herbst startende neue Saison begründet worden. Die Vorwürfe wies sie am Dienstag erneut zurück. Der Kündigungsvorwurf sei "absurd".

Binder hatte erst im Mai 2017 die Leitung der renommierten Tanztruppe übernommen. Ihr Vertrag wäre normalerweise bis 2022 gelaufen. Seit dem Tod der Choreographin Pina Bausch 2009 hatten Mitglieder der Compagnie die künstlerische Leitung des Tanztheaters inne. Binder war die erste externe Intendantin.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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