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Reul will, dass Waldbesetzer "aus den Häusern rausgehen"

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Reul will, dass Waldbesetzer "aus den Häusern rausgehen"

20.09.2018, 08:00 Uhr | dpa

Reul will, dass Waldbesetzer "aus den Häusern rausgehen". Herbert Reul (CDU)

Herbert Reul (CDU), Innenminister in Nordrhein-Westfalen, spricht nach dem Tod eines Journalisten im Hambacher Forst. Foto: Martin Gerten (Quelle: dpa)

Nach dem tödlichen Sturz eines Journalisten im Hambacher Forst hat der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul an die Waldbesetzer appelliert, die Baumhäuser freiwillig zu verlassen. "Wir leben jetzt alle auch damit, mit der Hoffnung, so will ich es vielleicht sagen, dass diejenigen, die da in den Häusern sind, jetzt aus dem Wald rausgehen, aus den Häusern rausgehen, damit nichts passiert", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem Radiosender WDR2.

Die Landesregierung hatte die Räumung am Mittwochabend bis auf weiteres unterbrochen. "Ich finde, es ist richtig, dass man jetzt unterbricht, weil wir können nicht einfach weitermachen", sagte Reul. "Ist doch klar: Da ist ein Mensch gestorben. Das geht auf keinen Fall. Auf der anderen Seite muss man wissen, die Richter haben entschieden, dass da Gefahr im Verzug ist." Die Baumhäuser müssten geräumt werden, weil sie gefährlich seien.

Wann die Räumung weitergehe, wisse er zum jetzigen Zeitpunkt nicht. "Ich gehe davon aus, dass es weitergeht, ist ja klar, die Gerichte haben entschieden, wie soll's anders sein? Aber ich kann Ihnen nicht sagen, wann und wie. Das wollen wir in aller Ruhe überlegen. Es hängt ja auch ein Stück davon ab, wie jetzt alle Beteiligten sich verhalten."

Es sei jetzt nicht der Moment zum Streiten, sondern zum Nachdenken. "Vielleicht werden ja auch diejenigen nachdenklich, die da in den Baumhäusern sitzen und sagen: Ok, Gerichte haben entschieden, Recht ist Recht, da muss sich jeder dran halten, wir halten uns auch daran", sagte Reul. "Und dann löst sich die ganze Sache vielleicht auch noch gut auf."

Am Mittwoch war ein junger Journalist durch die Bretter einer Hängebrücke zwischen zwei Baumhäusern gebrochen und 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Aachener Polizei sprach von einem tragischen Unglück. Die Waldbesetzer protestieren gegen das Vorhaben von RWE, weite Teile des Forstes abzuholzen. Es soll dort Braunkohle gebaggert werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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