Sie sind hier: Home > Politik >

Vorbild Fischer: Auch Werder-Geschäftsführer attackiert AfD

Bremen  

Vorbild Fischer: Auch Werder-Geschäftsführer attackiert AfD

20.09.2018, 10:45 Uhr | dpa

Vorbild Fischer: Auch Werder-Geschäftsführer attackiert AfD. Werder Bremen Fans

Werder Fans halten vor dem Anpfiff im Weserstadion ihre Schals hoch. Foto: Carmen Jaspersen/Archiv (Quelle: dpa)

Nach Präsident Peter Fischer von Eintracht Frankfurt hat sich nun auch Werder Bremens Geschäftsführer Hubertus Hess-Grunewald eindeutig gegen die AfD positioniert. "Jeder AfD-Wähler sollte schon wissen, dass es ein Widerspruch ist, Werder gut zu finden und die AfD zu wählen", sagte der 57-Jährige in einem Interview des Bremer "Weser Kuriers" (Donnerstag). "Das heißt nicht, dass er nicht ins Stadion kommen soll, aber er sollte sich mit unserer Haltung auseinandersetzen und sich vielleicht überzeugen lassen, sich doch für eine offene, tolerante Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Populismus einzusetzen."

Fischer hatte die AfD bereits zu Beginn des Jahres massiv kritisiert und sich anschließend auch darüber beklagt, in dieser Frage keinerlei Unterstützung von anderen Vereinen oder Vereinsvertretern aus der Fußball-Bundesliga zu erhalten. Hess-Grunewald äußerte sich nun zu dem Thema, weil Bremer Fans am Sonntag während des Heimspiels gegen den 1. FC Nürnberg (1:1) mit zahlreichen Spruchbändern und Plakaten gegen Rassismus und Rechtsradikalismus demonstriert hatten.

Der für die Bereiche Organisation und Sport zuständige Werder-Geschäftsführer kritisierte in dem Interview auch den Leipziger Trainer Ralf Rangnick, der in der vergangenen Woche gefordert hatte, dass der Fußball "eine unpolitische Rolle einnehmen" solle. "In der gegenwärtigen Situation, in der die Gesellschaft unterschiedliche Polarisierungen einnimmt, ist es nicht nur eine Frage von Politik, zu sagen, wo ich stehe", sagte Hess-Grunewald. "Eine Position, dass Politik im Stadion nichts zu suchen habe", ließe sich "gar nicht durchhalten, sondern hat eher etwas mit Gleichgültigkeit gegenüber rechtsradikalen Tendenzen zu tun".

Auch Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC hat sich für eine aktive Haltung gegen Rassismus ausgesprochen. "Ich glaube, dass diese Art der Einmischung nicht nur erlaubt sein sollte, sondern auch nötig ist, weil wir als ein Verein, der so in der Öffentlichkeit steht, und mit der Sportart, die wir ausüben, die so in der Öffentlichkeit steht, eben auch eine gesellschaftliche Verantwortung haben", sagte Preetz am Donnerstag. "Wir haben jedes Jahr eine ganz klare Haltung gezeigt und gelebt, wo wir unsere Grenzen ziehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018