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Änderungen beim Dax: Commerzbank steigt ab, Wirecard auf

Frankfurt am Main  

Änderungen beim Dax: Commerzbank steigt ab, Wirecard auf

21.09.2018, 07:38 Uhr | dpa

Änderungen beim Dax: Commerzbank steigt ab, Wirecard auf. Dax-Kurve

Die Dax-Kurve ist im Handelssaal der Börse auf der großen Anzeigetafel zu sehen. Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv (Quelle: dpa)

Im deutschen Leitindex Dax gibt es von diesem Montag (24. September) an gravierende Änderungen. Das Gründungsmitglied Commerzbank wird dann nicht mehr in der ersten deutschen Börsenliga spielen und vom Zahlungsabwickler Wirecard abgelöst. Das hatte die Deutsche Börse Anfang September bei der regulären Überprüfung ihrer Indizes entschieden, nun werden die Änderungen wirksam.

Maßgeblich für die Zugehörigkeit zum Kreis der 30 Dax-Konzerne sind Börsenumsatz (Handelsvolumen) und Börsenwert (Marktkapitalisierung) der Unternehmen. Da der Aktienkurs der Commerzbank in den vergangenen Monaten stark nachgegeben hat, wird sie künftig im MDax der mittelgroßen Werte gelistet.

Im Gegenzug steigt der Münchner Konzern Wirecard auf, der das Frankfurter Geldhaus beim Börsenwert weit hinter sich gelassen hat. Wirecard wickelt digitale Zahlungen für Firmenkunden ab, bietet Risikoabsicherungen für Händler, verkauft seine Dienste an Dritte und ist auch im Markt für mobiles Zahlen per Smartphone aktiv.

Auch im Leitindex der Eurozone gibt es von Montag an Änderungen. Die Deutsche Bank muss den EuroStoxx 50 nach großen Kursverlusten ihrer Aktie verlassen und gehört damit nicht mehr zu den 50 wertvollsten Börsenunternehmen der Eurozone. Mit ihr steigt der Versorger Eon ab. Der Gasehersteller Linde, der vor der Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair steht, schafft im Gegenzug den Sprung in den EuroStoxx 50.

Wichtig sind Index-Änderungen vor allem für Fonds, die Indizes exakt nachbilden (ETFs). Sie müssen entsprechend Aktien umschichten, was in der Regel Einfluss auf die Aktienkurse hat und "Absteiger" belastet.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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