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Serie gefährlicher Steinwürfen auf Linienbusse in Erkrath

Erkrath  

Serie gefährlicher Steinwürfen auf Linienbusse in Erkrath

26.09.2018, 12:38 Uhr | dpa

Serie gefährlicher Steinwürfen auf Linienbusse in Erkrath. Blaulicht

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/Archiv (Quelle: dpa)

Die Serie gefährlicher Steinwürfe auf fahrende Linienbusse in Erkrath bei Düsseldorf geht weiter. Wieder gingen Scheiben zu Bruch, als Unbekannte am späten Dienstagabend innerhalb weniger Minuten zwei Linienbusse bewarfen. Seit vergangenem Samstag zählt die Polizei somit bereits sechs solcher Fälle in einem Umkreis von wenigen hundert Metern. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf mindestens 5000 Euro. Personen kamen in den zum Teil mit Fahrgästen besetzten Bussen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Die Fahndung verlief bislang erfolglos. Die Polizei stellte an den Tatorten teils faustgroße Steine sicher und ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Nun hoffe man auf Zeugenhinweise, erklärte ein Polizeisprecher. Aufgrund der räumlichen Nähe der Tatorte gehen die Ermittler davon aus, dass es sich in allen Fällen um den selben Täter oder eine Tätergruppe handele. Die Polizei will in dem betroffenen Gebiet nun verstärkt Streife fahren.

Bereits in der Vergangenheit war es in Erkrath vereinzelt zu Stein-Attacken auf Linienbusse gekommen. Täter konnten auch damals nicht ermittelt werden, oftmals steckten laut Polizei aber "übermütige Jugendliche" hinter solchen Taten. "So etwas ist kein Dummer-Jungen-Streich - sondern eine lebensgefährliche Verkehrsstraftat", sagte ein Sprecher der Polizei.

Nach Auskunft der Rheinbahn sind von den Steinwürfen auch andere Verkehrsbetriebe betroffen, die in ihrem Auftrag Busse in dem Gebiet im Einsatz haben. Vor Steinwürfen aus dem Dunkeln - die Taten ereigneten sich in den späten Abend- oder Nachtstunden - könne man sich nicht schützen, sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Unternehmens. Zum Teil würden die Schäden erst später entdeckt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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