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Bayern will mehr Werbung für Sicherheitswacht machen

München  

Bayern will mehr Werbung für Sicherheitswacht machen

28.09.2018, 14:38 Uhr | dpa

Bayern will die Sicherheitswacht ausbauen und mehr Werbung dafür machen. Derzeit gehen 977 Ehrenamtliche in rund 150 Städten und Gemeinden auf Streife. Nach Angaben des Innenministeriums soll ihre Zahl auf 1500 steigen.

Die innere Sicherheit sei nicht allein Aufgabe der Polizei, sagte Staatsminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bei der Landeskonferenz der Sicherheitswacht in München. "Man kann Freiheit auf Dauer nur genießen, wenn man sich einigermaßen sicher fühlt." Die Sicherheitswacht sei weder eine Hilfspolizei noch eine Bürgerwehr, sondern greife nur im Notfall ein. Sie habe seit ihrer Gründung 1994 zur Aufklärung vieler Ladendiebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen beigetragen.

Auch der Schweinfurter Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) bezeichnete die Sicherheitswacht als Erfolg. Manche Plätze in Schweinfurt seien früher durch Alkoholkonsum und Betteleien gekennzeichnet gewesen, inzwischen aber durch die Präsenz der Sicherheitswacht sicherer geworden. Die Ehrenamtlichen sollen künftig Fortbildungen erhalten, unter anderem in interkultureller Kompetenz und Erster Hilfe, kündigte der Deggendorfer Polizeichef Stephan Seiler an.

Nach Angaben des Innenministeriums soll die Sicherheitswacht vor allem dort präsent sein, "wo Straftaten drohen, die Gefährdung aber dennoch nicht so groß ist, dass Polizeibeamte ständig vor Ort sein müssen." Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sollen Vandalismus und Straßenkriminalität entgegenwirken. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Bei verdächtigen Vorkommnissen informieren sie die nächste Polizeistreife.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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