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Speyer: Helmut-Kohl-Ufer bei Feierstunde am Rhein eingeweiht

Speyer  

Speyer: Helmut-Kohl-Ufer bei Feierstunde am Rhein eingeweiht

29.09.2018, 03:14 Uhr | dpa

Speyer: Helmut-Kohl-Ufer bei Feierstunde am Rhein eingeweiht. Maike Kohl-Richter

Maike Kohl-Richter, Witwe von Altbundeskanzler Helmut Kohl. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Bei einer Feierstunde in Speyer ist ein Teil der Rheinpromenade in Helmut-Kohl-Ufer umbenannt worden. An der Zeremonie zu Ehren des im Juni 2017 gestorbenen Altkanzlers nahm auch Maike Kohl-Richter teil, die Witwe des langjährigen CDU-Vorsitzenden. Die Feierstunde fand nahe der Stelle statt, an der das Schiff "MS Mainz" damals mit dem Sarg des Altkanzlers angelegt hatte. Es hatte den Sarg aus Reffenthal bei Ludwigshafen, wo Kohl gelebt hat und gestorben ist, nach Speyer gebracht. Helmut Kohl liegt in Speyer auch begraben.

Die Rede bei der Feierstunde hielt der Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger (CDU). "Von dem Festakt sollte die Botschaft ausgehen, dass es sich lohnt, für die gemeinsamen Werte von Freiheit und Demokratie zu streiten. Helmut Kohl hat es vorgemacht, er verstand sich als leidenschaftlicher Europäer - zugleich als Pfälzer und Deutscher", sagte er am Rande der Zeremonie der Deutschen Presse-Agentur.

Maike Kohl-Richter sagte, sie sei froh, dass die Stelle Ufer heiße - und nicht etwa Promenade. "Denn Promenieren ist nicht etwas, das man mit meinem Mann verbindet, das schlichte, klare Wort Ufer aber sehr wohl: Helmut Kohl war Politiker und ein harter Arbeiter oder auch - im übertragenen Sinne - ein Marathonläufer, aber eben kein Flaneur."

Der Stadtrat von Speyer hatte im März für die Umbenennung gestimmt, nach breiter Diskussion mit der Öffentlichkeit. Kohl war von 1982 bis 1998 Kanzler und starb am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren in Ludwigshafen-Oggersheim. In der Landeshauptstadt Mainz war im April ein Helmut-Kohl-Platz in Abwesenheit seiner Witwe eingeweiht worden.

In Ludwigshafen dagegen hatte die Kommune im vergangenen Jahr nach Kritik aus der Bevölkerung vorerst Abstand von dem Plan genommen, eine Straße nach dem berühmten Sohn der Stadt zu benennen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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