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Rund 40 Anzeigen nach rechter Demo in Köthen

Köthen (Anhalt)  

Rund 40 Anzeigen nach rechter Demo in Köthen

30.09.2018, 16:31 Uhr | dpa

Rund 40 Anzeigen nach rechter Demo in Köthen. Bürgerfest "Weltoffenes Köthen"

Teilnehmer der Versammlung „#wirsindköthen“ ziehen mit Flaggen durch die Stadt. Foto: Alexander Prautzsch/Archiv (Quelle: dpa)

Rund um die Demo der rechten Szene am Samstag auf dem Köthener Marktplatz hat die Polizei rund 40 Anzeigen aufgenommen. Ermittelt werde etwa wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, Beleidigung und Drogenbesitzes, sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) am Sonntag. Zudem würden die gehaltenen Reden auf strafbare Inhalte und mögliche Volksverhetzung überprüft. Die Polizei gab die Zahl der Teilnehmer bei der rechten Demo mit etwa 450 an. Gewalttätige Zusammenstöße habe es nicht gegeben, sagte Stahlknecht.

Die Polizei habe erneut eine sehr gute Arbeit gemacht. "Da kann man nur sagen: Dankeschön und den Hut ziehen", so der CDU-Politiker. Um die Demos abzusichern, bekam die sachsen-anhaltische Polizei Unterstützung aus Sachsen, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei.

In den vergangenen drei Wochen hatten immer wieder rechtsgerichtete Bündnisse zu Kundgebungen in Köthen aufgerufen. Anlass ist der Tod eines Kötheners in der Nacht zum 9. September. Nach Behördenangaben starb der schwer herzkranke 22-Jährige an einem Infarkt, nachdem er einen Streit zwischen Afghanen schlichten wollte und ins Gesicht geschlagen wurde. Zwei Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft.

Die Köthener hatten am Samstag kurzfristig ein Bürgerfest am Tierpark auf die Beine gestellt, um ihre Weltoffenheit zu demonstrieren. Nach offiziellen Angaben kamen 800 bis 1000 Menschen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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