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Flüchtlings-Figuren machen auf Schicksale aufmerksam

Darmstadt  

Flüchtlings-Figuren machen auf Schicksale aufmerksam

01.10.2018, 14:35 Uhr | dpa

Flüchtlings-Figuren machen auf Schicksale aufmerksam. Flüchtlings-Figuren

Kleine Figuren werden vorgestellt, die auf die individuellen Geschichten von Flüchtlingen aufmerksam machen sollen. Foto: Claus Völker (Quelle: dpa)

1000 kleine Figuren sollen in Darmstadt auf die individuellen Geschichten von Flüchtlingen aufmerksam machen. "Moving People - Menschen unterwegs" heißt das von der Stadt unterstützte Projekt, das auf das niederländische Künstlerkollektiv Powerofarthouse zurückgeht. Bei dem Straßenkunstprojekt seien in Amsterdam und Den Haag bereits vor drei Jahren 10 010 solcher Figuren aufgetaucht und immer noch unterwegs. In Deutschland mache Darmstadt den Anfang, sagte Detlef Verchin vom Koordinationskreis Asyl Darmstadt.

Rund 500 der rund zehn Zentimeter großen, meist sitzenden bunten Figuren werden seit Montag in der Innenstadt verteilt, noch einmal so viele sollen in etwa vier Wochen folgen. Jede der zehn verschiedenen Figuren steht für einen geflüchteten Menschen und trägt den Internethinweis www.movingpeople.nu - auf der Webseite sind die Erlebnisse und Biografien dieser Menschen zu erfahren. "Das Projekt will den Geschichten ein Gesicht geben", sagte Johannes Borgetto vom Koordinationskreis. Zudem solle die Hemmschwelle gesenkt werden, authentischen Flüchtlings-Schicksalen zu begegnen.

Rund 60 Millionen Menschen seien auf der Flucht, dies seien 60 Millionen individuelle Schicksale, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Die Stadt hat das Bürgerprojekt unter 28 ausgewählt. Zusammen mit sechs anderen wird es mit insgesamt 4000 Euro unterstützt. Roßdorf im Kreis Darmstadt-Dieburg macht am 17. November auch bei dem Projekt mit.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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