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Kontrolleure wollen Abgassünder auf See vom Ufer entlarven

Bremerhaven  

Kontrolleure wollen Abgassünder auf See vom Ufer entlarven

05.10.2018, 01:48 Uhr | dpa

Schwefelschleudern in der Nordsee entdecken - das ist die Mission einer neuen Fernmessstation in Bremerhaven. Die Anlage vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) geht am heutigen Freitag ans Netz. Sie misst die Abgasfahnen vorbeifahrender Schiffe. Damit können Experten nach Angaben der Bremer Hafengesellschaft errechnen, woraus der jeweils verbrannte Kraftstoff zusammengesetzt ist.

Ungereinigtes, schwefelhaltiges Schweröl ist seit 2015 in Nord- und Ostsee verboten. Derzeit betreibt das BSH schon Messstationen in den Zufahrten zu den Häfen Hamburg und Kiel. Weitere Stationen sind an der Warnow sowie auf Behördenschiffen geplant. An den Küsten Dänemarks und der Niederlande messen weitere Stationen die Einhaltung des Verbots. Verstöße werden anhand der gemessenen Daten sichtbar, die Schiffe von der Polizei verfolgt und die Reeder zur Kasse gebeten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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