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NRW und Hamburg: mehr Container-Transporte auf die Schiene

Düsseldorf  

NRW und Hamburg: mehr Container-Transporte auf die Schiene

08.10.2018, 17:16 Uhr | dpa

NRW und Hamburg: mehr Container-Transporte auf die Schiene. Container im Hamburger Hafen

Container sind im Hamburger Hafen gestapelt. Foto: Axel Heimken/Archiv (Quelle: dpa)

Nordrhein-Westfalen und Hamburg wollen erreichen, dass mehr Container-Transporte auf Bahn und Binnenschiffe verlagert werden. "Dazu müssen wir bei wichtigen Infrastrukturprojekten zwischen Hamburg und NRW vorankommen", sagte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Montag nach einem Treffen mit Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) und Branchenvertretern in Düsseldorf. Horch sagte laut Mitteilung: "Für Hamburg ist NRW wichtiges Hinterland."

Pro Jahr werden etwa 500 000 Standardcontainer vom Hamburger Hafen nach Nordrhein-Westfalen transportiert. Mehr als 80 Prozent kommen über die Autobahn. Etwa 17 Prozent werden auf Güterzüge verladen und nur 2 Prozent auf Kanalschiffe. Zum Vergleich: Im Duisburger Hafen wurden im vergangenen Jahr 4,1 Millionen Standardcontainer umgeschlagen.

Verlagerungspotenzial sehen Wüst und Horch vor allem bei der Bahn. Die für Hamburg wichtigen NRW-Regionen wie der Großraum Dortmund, Ost- und Südwestfalen sowie das Münsterland müssten dazu besser an das Schienennetz angeschlossen werden. Ein im vergangenen Monat eröffneter Containerterminal in Kreuztal bei Siegen sei dazu ein wichtiger Schritt.

Mehr Containertransporte auf die Wasserstraßen zu verlegen, sei dagegen ein langfristiges Vorhaben. Im Linienverkehr fahren Binnenschiffe zurzeit nur nach Minden. NRW ist traditionell eng mit den belgischen und niederländischen Seehäfen Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam verbunden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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