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Umfrage: Lausitzer Handwerk besorgt über Zukunft

Dresden  

Umfrage: Lausitzer Handwerk besorgt über Zukunft

09.10.2018, 12:44 Uhr | dpa

Umfrage: Lausitzer Handwerk besorgt über Zukunft. Kühltürme eines Braunkohlekraftwerkes in der Lausitz

Kühltürme eines Braunkohlekraftwerkes in der Lausitz. Foto: Patrick Pleul (Quelle: dpa)

Die Handwerker in der Lausitz machen sich große Sorgen über ihre Zukunft nach der Braunkohle. Das geht aus einer Sonderumfrage der Kammern in Cottbus und Dresden hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach blicken mehr als 60 Prozent der befragten Betriebe besorgt in die Zukunft. Sie befürchten im Zuge des Braunkohleausstiegs den Verlust von Kaufkraft, die Abwanderung und Abwerbung von Fachkräften aus der Region sowie eine steigende Steuer- und Abgabenlast.

Die Handwerkskammern befragten 180 Unternehmen anlässlich eines bevorstehenden Besuchs der Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" an diesem Donnerstag in der Region. Sie soll bis Ende 2018 eine Strategie zum Ausstieg aus der Kohleverstromung in Deutschland ausarbeiten.

Die Erwartungen an den Besuch seien hoch, teilten die Kammern weiter mit. Es ginge immerhin um eine jährliche Wertschöpfung von 1,4 Milliarden Euro, die in der Region ersetzt werden müsse. Es komme darauf an, den Strukturwandel mit einem ausgewogenen Branchenmix aus Industrie, Dienstleistungen und Handwerk aktiv zu gestalten.

Erst vor wenigen Tagen sei der erste Block im Kraftwerk Jänschwalde (Spree-Neiße) in die Sicherheitsreserve gegangen, erinnerten die Kammern. Das sei bereits von drei Jahren beschlossen worden. Dennoch hätten es der Bund und auch die brandenburgische Landesregierung nicht geschafft, Ersatz für die 600 Arbeitsplätze zu schaffen, die mit der Abschaltung praktisch verloren gingen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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