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ZDF zeigt "Aktenzeichen XY"-Spezialausgabe: Fall aus Hamburg

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ZDF zeigt "Aktenzeichen XY"-Spezialausgabe: Fall aus Hamburg

09.10.2018, 15:36 Uhr | dpa

ZDF zeigt "Aktenzeichen XY"-Spezialausgabe: Fall aus Hamburg. Rudi Cerne in "Aktenzeichen XY ...ungelöst"

Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung "Aktenzeichen XY ...ungelöst". Foto: Matthias Balk/Archiv (Quelle: dpa)

In einer Spezialausgabe der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" zu verschwundenen Kindern und jungen Erwachsenen geht es am Mittwoch (20.15 Uhr) auch um einen Hamburger Fall. Der 29-jährige Jurastudent Andreas Dünkler traf sich am 18. Februar 1997 mit seinen Freunden und wurde seitdem nicht mehr gesehen.

Gemeinsam wollten sich die drei Freunde nach Angaben der Polizei im Millerntor-Stadion das Zweitligaspiel des FC St. Pauli gegen den VfL Bochum anschauen. Da das Spiel aber kurzfristig abgesagt wurde, besuchten sie stattdessen einen Irish Pub in der Hamburger Altstadt. Gegen 22.00 Uhr ging Andreas Dünkler dann mit einem Freund zum Hauptbahnhof, wo sich die Wege der beiden trennten. Der 29-Jährige blieb allein auf dem Bahnsteig der U-Bahn-Linie 1 zurück, wo er den Angaben zufolge das letzte Mal gesehen wurde.

Ein Zeuge habe jedoch einen Mann, der dem Vermissten sehr ähnlich gesehen haben soll, gegen 23.00 Uhr in einem Waggon der U1 beobachtet. Er sei von zwei Männern gestützt worden und habe schlapp, abwesend und verletzt gewirkt. Als die drei Menschen an der Station Kellinghusenstraße aufgestanden seien, habe der gestützte Mann einen mutmaßlichen Blutfleck auf der Sitzbank hinterlassen. Nach Aussage des Zeugen wurde er dann von den beiden Männern in Richtung des Treppenabgangs mitgeschleift. Fast zwei Jahre später wurde der Ausweis des Vermissten in Brokdorf am Elbstrand gefunden, von Andreas Dünkler fehlt jede Spur.

Der Ermittler der Hamburger Ermittlungsgruppe "Cold Cases", Volker Quast, wird in der Spezialsendung mit dem Titel "Wo ist mein Kind?" über den Fall berichten, wie die Polizei Hamburg mitteilte. Sie geht mittlerweile davon aus, dass der 29-Jährige einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist und erhofft sich Hinweise zu den zwei unbekannten Männern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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