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Inszenierte Wirklichkeiten bei Kleist-Festtagen

Frankfurt (Oder)  

Inszenierte Wirklichkeiten bei Kleist-Festtagen

10.10.2018, 05:36 Uhr | dpa

Inszenierte Wirklichkeiten bei Kleist-Festtagen. Programmheft für die Kleist-Festtage liegt zwischen Lebensmitteln

Ein Programmheft für die Kleist-Festtage 2018 liegt auf einem Tisch mit Lebensmitteln. Foto: Patrick Pleul (Quelle: dpa)

Gespensterspuk in "Das Bettelweib von Locarno" oder inszenierte Realität in "Die Verlobung in St. Domingo" - Die Kleist-Festtage 2018 von Donnerstag bis zum 21. Oktober beschäftigen sich vor allem mit den Erzählungen des Dichters und Dramatikers Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (1777-1811).

Was ist echt? Was ist Legende? Was ist Fantasie? Diesen Fragen soll sich das Festival in der Geburts- und Studienstadt des Dichters in Frankfurt (Oder) auf spielerische und humorvolle sowie provozierende und ernsthafte Weise nähern, wie die Veranstalter erklären.

Einen Zugang zu der Gespenstergeschichte "Das Bettelweib von Locarno" soll eine begehbare Rauminstallation schaffen. Anhand von Kleists Novelle "Die Verlobung in St. Domingo" wollen sich Künstler in einem Gespräch bei Tee und Gebäck am kommenden Dienstag (16. Oktober) darüber austauschen, was erzählte Wirklichkeit von erlebter Wirklichkeit unterscheidet. Erlebe nicht jeder Leser bei der Lektüre die erzählte Wirklichkeit, fragen die Organisatoren.

Neben Theater und Poetry-Slam soll auch eine Wrestling-Show sowie eine Wasserglaslesung die Besucher auf das Spannungsfeld zwischen Traum und Realität, Fantasie und Stofflichkeit, Wahrnehmung und Reaktion führen. Insgesamt sind 27 Vorstellungen an 7 Orten angekündigt unter dem Motto: "Inszenierte Wirklichkeiten".

Die Kleist-Festtage finden jedes Jahr in Frankfurt (Oder) zu Ehren des Dichters und Dramatikers statt. Im vergangenen Jahr stand das Festival unter dem Eindruck des Reformationsjubiläums.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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