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Menschen in Sachsen weniger zufrieden

Gesellschaft  

Menschen in Sachsen weniger zufrieden

11.10.2018, 13:26 Uhr | dpa

Die Sachsen sind laut einer repräsentativen Studie mit ihrem Leben weniger zufrieden als der bundesweite Durchschnitt. Eine am Donnerstag in Hamburg veröffentlichte Erhebung verzeichnete sogar einen Rückgang der empfundenen Lebenszufriedenheit im Land - unter bundesweit 19 Regionen ist Sachsen demnach von Platz 16 auf 17 gerutscht. Allerdings stellten die Wissenschaftler um den Freiburger Ökonomen Bernd Raffelhüschen in dem sogenannten Glücksatlas, der von der Deutschen Post herausgegeben wurde, insgesamt einen hohen Wert bei der Lebenszufriedenheit in Deutschland fest. Auf einer Skala von 1 bis 10 lag das bundesweite Mittel bei 7,05 Punkten - in Sachsen waren es 6,91.

Für die Studie hat das Allensbacher Institut für Demoskopie im Auftrag der Wissenschaftler zwischen März und Juni 5100 Menschen in Deutschland die Frage gestellt, wie zufrieden sie insgesamt mit ihrem Leben sind. Hinzugerechnet wurden außerdem Daten des sozioökonomischen Panels, das etwa 25 000 Befragte umfasst. Die Forscher fanden auf dieser Datengrundlage unter anderem heraus, dass die Menschen in Sachsen vor allem bei der Zufriedenheit mit ihrem Haushaltseinkommen hinter dem Bundesdurchschnitt zurückliegen: Hier wurde die Zufriedenheit auf der Skala mit einem Wert von 6,3 angegeben. Der Bundesdurchschnitt gab hier einen Wert von 6,8 Punkten an.

Die Wissenschaftler finden diesen Umstand verwunderlich. Sachsen stehe mit einem verfügbaren Jahreseinkommen von 19 191 Euro pro Kopf (2016) im Vergleich zu den anderen Ländern im Osten Deutschlands gut da, erklärten sie in einer Mitteilung zu der Studie. Auch in anderen Bereichen gaben die Befragten in Sachsen niedrigere Werte an, als der deutsche Durchschnitt. Lediglich mit ihrer Arbeit sind die Sachsen mit einem Wert von 7 Punkten ähnlich zufrieden wie der Schnitt.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass sich West- und Ostdeutschland bei der wahrgenommenen Lebenszufriedenheit weiter annähern: Der Abstand zwischen West und Ost verringerte sich der Studie zufolge in diesem Jahr erneut um 0,2 Punkte.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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