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Journalist aus Niedersachsen bei Mallorca-Unwetter gestorben

Sant Llorenç des Cardassar  

Journalist aus Niedersachsen bei Mallorca-Unwetter gestorben

11.10.2018, 20:40 Uhr | dpa

Journalist aus Niedersachsen bei Mallorca-Unwetter gestorben. Unwetter auf Mallorca

Ein Auto liegt nach einem schweren Unwetter umgedreht auf einer Straße. Foto: Clara Margais (Quelle: dpa)

Bei dem schweren Unwetter auf der spanischen Insel Mallorca sind drei Deutsche ums Leben gekommen, darunter ein Mann aus Niedersachsen. Es handelt sich um einen Journalisten, wie am Abend der Chefredakteur der "Neuen Presse" in Hannover bestätigte. Der Reporter sei auf der Insel im Urlaub gewesen. Er habe am Dienstag eine Freundin vom Flughafen abholen wollen, sei dort aber nie angekommen. Die Freundin und eine Nachbarin haben den Mann demnach identifiziert. Bei zwei am Donnerstag entdeckten Leichen handelt es sich um ein deutsches Ehepaar, dessen genaue Herkunft zunächst unklar blieb, wie eine Sprecherin des Notdienstes der Balearen der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Insgesamt stieg die Zahl der Toten auf der Urlaubsinsel damit auf zwölf. Auch in anderen südeuropäischen Regionen gab es verheerende Unwetter mit Starkregen und Toten.

Ein fünfjähriges Kind wurde weiter vermisst. Nach Angaben von Balearen-Präsidentin Francina Armengol beteiligten sich rund 800 Einsatzkräfte an der Suche nach dem Jungen und den Deutschen.

Nach einem Sturzregen am Dienstagabend waren mehrere Orte an der Ostküste Mallorcas überschwemmt worden. Straßen verwandelten sich in reißende Flüsse und wurden teilweise komplett weggespült. Die Ortschaften Betlem und Colònia de Sant Pere seien weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten, berichtete das "Mallorca Magazin".

Bei den anderen auf Mallorca geborgenen Toten handele es sich um sechs Männer und vier Frauen, so die Einsatzkräfte auf Twitter. Neben den Deutschen seien drei weitere Opfer Ausländer - ein Paar aus Großbritannien und eine Holländerin.

Am schlimmsten betroffen war der Ort Sant Llorenç des Cardassar 60 Kilometer östlich von Palma. Innerhalb von nur zwei Stunden waren in der Region nach Angaben des Wetterdienstes mehr als 230 Liter Wasser vom Himmel gefallen. Daraufhin trat ein Bach über die Ufer - die Wassermassen rissen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellte.

Am Freitag wollen König Felipe und Königin Letizia Medienberichten zufolge in das Gebiet reisen, um sich persönlich ein Bild von der Lage zu machen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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