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Knorr-Bremse trotzt schwieriger Marktlage

München  

Knorr-Bremse trotzt schwieriger Marktlage

12.10.2018, 14:45 Uhr | dpa

Knorr-Bremse trotzt schwieriger Marktlage. Logo von Knorr-Bremse

Das Logo der Knorr-Bremse AG ist auf einem Schild an der Zentrale des gleichnamigen Unternehmens zu sehen. Foto: Nicolas Armer/Archiv (Quelle: dpa)

In einem angespannten Markt ist dem Bremsenhersteller Knorr-Bremse am Freitag ein solider Börsengang geglückt. Der erste Kurs lag zehn Cent über dem Ausgabepreis von 80 Euro, der etwa in der Mitte der Platzierungsspanne von 72 bis 87 Euro gelegen hatte. Zuletzt lag der Kurs bei 81,55 Euro knapp 2 Prozent über dem Ausgabepreis.

Mit dem Gang aufs Parkett beweisen die Münchener Mut in turbulenten Börsenzeiten. Die gedämpfte Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der andauernde Handelskonflikt zwischen China und den USA verunsichern die Anleger. Laut IWF sind die Risiken an den Finanzmärkten gewachsen, am New Yorker Aktienmarkt kam es insbesondere am Mittwoch zu schweren Kurseinbrüchen.

Zuletzt hatten daher mehrere Unternehmen geplante Börsengänge zurückgenommen oder verschoben. Die Investoren in Knorr-Bremse ließen sich davon nicht beeindrucken. Nach dem Börsengang mit einem Volumen von knapp 3,9 Milliarden Euro liegt der Börsenwert des Bremsenherstellers jetzt bei rund 13 Milliarden Euro. Die Mehrheit von 70 Prozent der Anteile hält nach wie vor Ex-Chef Heinz Hermann Thiele. Der 77-Jährige ist Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats, den Vorsitz hatte er vor gut zwei Jahren abgegeben.

Der Hersteller von Bremssystemen für Züge und Lastwagen hatte seinen Umsatz 2017 um 13,7 Prozent auf rund 6,2 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei rund 1,1 Milliarden Euro. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Knorr-Bremse ein Umsatzwachstum auf 6,4 bis 6,6 Milliarden Euro. Der Konzern mit Sitz in München hat nach eigenen Angaben an acht Standorten in Deutschland mehr als 5600 Mitarbeiter, weltweit sind es rund 28 000.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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