Sie sind hier: Home > Regional >

Nach Bayern-Wahl: Freude und Unzufriedenheit in MV

Schwerin  

Nach Bayern-Wahl: Freude und Unzufriedenheit in MV

14.10.2018, 20:30 Uhr | dpa

Nach Bayern-Wahl: Freude und Unzufriedenheit in MV. Wolfgang Waldmüller

Der Landtagsabgeordnete Wolfgang Waldmüller aus der Fraktion der CDU spricht bei der Landtagssitzung in Schwerin. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Das Ergebnis der Bayernwahl hat bei den Parteien in Mecklenburg-Vorpommern wie erwartet zu unterschiedlichen Reaktionen geführt: Unzufriedenheit bei den Koalitionspartnern SPD und CDU, Freude bei den Grünen und der AfD, Zuversicht bei den Linken.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sprach von einem bitteren Ergebnis für ihre Partei. Das Erscheinungsbild der Bundespolitik habe auch in Bayern geschadet. "Der ständige Streit, vor allem in der Union, hat die gute Arbeit einzelner Minister innerhalb der Bundesregierung überschattet." Dieser Streit müsse ein Ende haben.

CDU-Generalsekretär Wolfgang Waldmüller hob hervor: "Eine Koalition gegen die CSU ist nicht möglich und das ist gut für Bayern." Gleichzeitig kritisierte er den Koalitionspartner: "Für die SPD zahlt es sich offenkundig nicht aus, in Berlin die Arbeit der Koalition schlecht zu reden."

Die Grünen reagierten mit großer Freude auf den Erfolg ihrer Parteifreunde. "Die Grünen haben dem rechten Populismus eine klare pro-europäische Haltung entgegengesetzt", sagte Co-Landeschefin Claudia Schulz. "Diese andere Politik haben die Menschen in Bayern honoriert." Die bayerische Politik habe eine starke Stimme für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit gewonnen.

"Wir freuen uns über den Einzug in den 15. Landtag in Folge", erklärte AfD-Landeschef Leif-Erik Holm. "Wieder sind wir locker zweistellig drin." Die AfD gehöre fest zum deutschen Parteiensystem. Dies sei folgerichtig, da sich ehemals bürgerliche Parteien wie CDU und CSU so weit nach links bewegt haben, dass eine konservative Kraft dringend gebraucht wird.

Auch wenn es die bayerischen Linken nicht in den Landtag geschafft haben, zeigte sich die Schweriner Fraktionschefin Simone Oldenburg zufrieden. Ihre Partei konnte spürbar zulegen. Das Ergebnis sei eine gute Basis für das weitere Wirken für eine soziale und gerechte Politik. "Die Menschen haben von einer Politik des reinen Machterhalts die Nase voll."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal