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Obdachlose in U-Bahnhöfen: Breitenbach und BVG einigen sich

Berlin  

Obdachlose in U-Bahnhöfen: Breitenbach und BVG einigen sich

15.10.2018, 16:23 Uhr | dpa

Obdachlose in U-Bahnhöfen: Breitenbach und BVG einigen sich. Obdachlos in Berlin

Ein Obdachloser liegt auf dem Boden der U-Bahnstation am Hansaplatz. Foto: Paul Zinken/Archiv (Quelle: dpa)

Berliner U-Bahnhöfe sollen als Obdachlosen-Schlafplätze im Winter erhalten bleiben. Darauf verständigten sich am Montag Berlins Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) und die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Sigrid Nikutta. Das Unternehmen wollte dieses Jahr aufgrund von Sicherheitsbedenken keine U-Bahn-Stationen mehr für Obdachlose öffnen.

Nach einem Gespräch mit der Senatorin sagte die BVG zu, bisher ungenutzte Bereiche in mehreren Stationen freizugeben. So sollen die Obdachlosen von den Stromleitungen an den Gleisen ferngehalten werden. Welche Flächen genau in Frage kommen, soll erst noch geprüft werden.

Die Sozialsenatorin will Wohnungslosen mit verschiedenen Angeboten helfen. Zum Beispiel sollen die Bezirke Dixi-Klos vor den Bahnhöfen aufstellen, um die Hygiene zu verbessern. Die BVG will außerdem mit Aushängen an allen U-Bahnhöfen über Notübernachtungsangebote informieren. Mitarbeiter sollen zudem individuell angepasste Flyer in sechs Sprachen verteilen, die auf die nächstgelegene Notunterkunft hinweisen.

In Berlin gibt es an über 30 U-Bahn-Stationen größere ungenutzte Flächen, die allerdings nicht alle als Obdachlosen-Schlafplatz in Frage kommen. Diese können zum Beispiel auf Vorrat gebaute Bahnsteige sein, die niemals in Betrieb genommen wurden. Eine solche Fläche befindet sich beispielsweise am U-Bahnhof Schloßstraße in Steglitz. Laut Sozialsenatorin sollen diese Woche die ersten Bahnhöfe auf ihre Verwendung hin geprüft werden. Wichtig soll dabei vor allem die Nähe zu einem Notübernachtungsangebot sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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