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Wohnungswirtschaft kritisiert Rostocker Erbpacht-Pläne

Rostock  

Wohnungswirtschaft kritisiert Rostocker Erbpacht-Pläne

15.10.2018, 16:55 Uhr | dpa

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) hat Pläne Rostocker Kommunalpolitiker kritisiert, städtische Grundstücke nur noch in Erbpacht vergeben zu wollen. "Wir bauen, um zu bleiben. Deshalb wollen wir kaufen und nicht pachten", sagte VNW-Direktor Andreas Breitner am Montag. Stein des Anstoßes ist ein Antrag der Rostocker Bürgerschaftsabgeordneten Sybille Bachmann (Fraktion Rostocker Bund/Graue/Aufbruch 09), über den am Mittwoch abgestimmt werden soll.

Ziel ist es laut Begründung, kommunale Grundstücke dauerhaft in öffentlichem Eigentum zu erhalten und so Steuerungsmöglichkeiten nicht aus der Hand zu geben. Außerdem könne so wirksam Grundstücksspekulation und Geldwäsche wirkungsvoller bekämpft sowie dauerhafte Einnahmen für die Stadt erzielt werden.

Der VNW sieht dadurch die Vertrauensbasis im erst im Frühjahr gegründeten gemeinsamen "Bündnis für Wohnen" beschädigt. "Wenn die Politik ihre eigenen Vorstellungen ohne Rücksicht auf die örtlichen Wohnungsunternehmen durchsetzen will, dann macht so ein Bündnis keinen Sinn", sagte Breitner.

Als Beispiel führte ein VNW-Sprecher Fälle in Hamburg an, wo alte Erbpachtverträge ausgelaufen seien. Da für eine Ablösesumme der aktuelle Verkehrswert der Immobilien angelegt werde, seien die Firmen nicht oder nur zu immensen Kosten in der Lage gewesen, die Immobilien zu übernehmen. Diese Kosten würden dann auf die Miete umgelegt - oder die Häuser würden ins Eigentum der Stadt übergehen. Zudem würde die letzten 20 Jahre vor Auslaufen der Verträge kaum noch in die Häuser investiert. Der Rostocker Antrag laufe deshalb den langfristigen Planungen der Wohnungswirtschaft zuwider.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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