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DGB-Chef Muscheid: "Viel zu oft ist Armut weiblich"

Mainz  

DGB-Chef Muscheid: "Viel zu oft ist Armut weiblich"

16.10.2018, 14:31 Uhr | dpa

DGB-Chef Muscheid: "Viel zu oft ist Armut weiblich". Dietmar Muscheid

Der Landesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Rheinland-Pfalz, Dietmar Muscheid. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv (Quelle: dpa)

Mehr Unterstützung für alleinerziehende Frauen fordert der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut an diesem Mittwoch (17. Oktober). "Armut hat in Rheinland-Pfalz viele Gesichter, viel zu oft ist Armut weiblich."

Der Anteil der von Armut gefährdeten alleinerziehenden Mütter liegt nach Angaben Muscheids in Rheinland-Pfalz bei 48,2 Prozent und damit ähnlich hoch wie die von Arbeitslosen (51,6 Prozent). "Ich halte diese Situation für einen gesellschaftlichen Skandal, wenn man bedenkt, was diese Frauen jeden Tag leisten, um im Alltag zu bestehen und ihren Kindern gleichzeitig ein liebevolles Umfeld zu bieten", erklärte Muscheid am Dienstag in Mainz. Wachsende soziale Ungleichheit zeige sich auch in der zunehmenden Kinderarmut. Die Zahl der auf Hartz IV angewiesenen Kinder habe im vergangenen Jahr 83 000 erreicht, was der Einwohnerzahl von Worms entspreche.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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