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Gelsenkirchen: Uniper soll auf Ölpellets vorerst verzichten

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Gelsenkirchen: Uniper soll auf Ölpellets vorerst verzichten

16.10.2018, 15:40 Uhr | dpa

Die Stadt Gelsenkirchen hat an den Stromerzeuger Uniper appelliert, vorerst auf die Verbrennung von Ölpellets in seinem Kraftwerk in der Ruhrgebietsstadt zu verzichten. Vor einem weiteren Einsatz des Brennstoffs müssten die Bezirksregierung Münster und das NRW-Umweltministerium die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Verbrennung erneut überprüfen, forderte der Rat nach Angaben eines Stadtsprechers von Dienstag. Uniper und der Hersteller BP wollen prüfen, ob sie auf Produktion und Einsatz der Pellets zunächst verzichten. Zuvor hatte die "WAZ" berichtet.

Die Pellets werden aus Abfallprodukten der BP-Raffinerie in Gelsenkirchen hergestellt und wegen ihres hohen Heizwerts in dem Kraftwerk verfeuert. Die Bezirksregierung Münster hat die Verbrennung der Pellets genehmigt. Der Schadstoffausstoß werde kontinuierlich überprüft, hatte die Behörde Anfang des Monats mitgeteilt. Die strengen Grenzwerte würden in dem Kraftwerk eingehalten.

Der Einsatz der Pellets in dem Kraftwerk war im Zuge eines Prozesses um illegale Abfallentsorgung in die Kritik geraten. In einer Tongrube bei Schermbeck im Kreis Wesel waren Ölpellets vermischt mit anderen Abfällen abgekippt worden. Das Bochumer Landgericht hatte einen Abfallmakler deswegen zu einer Gesamtstrafe von drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt zudem gegen Mitarbeiter der BP-Tochter Ruhr Oel wegen des Vorwurfs des unerlaubten Umgangs mit Abfällen. Dabei geht es nicht um die illegale Deponierung in Schermbeck, sondern um die Frage, ob nicht in Kraftwerken eingesetzte Pellets zu Unrecht als unbedenkliches Nebenprodukt in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden durften.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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