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Tierquälerei: Tierrechtler sehen Behördenversagen

Hannover  

Tierquälerei: Tierrechtler sehen Behördenversagen

16.10.2018, 15:59 Uhr | dpa

In einem Schlachthof in Bad Iburg sollen Rinder gequält worden sein. Gegen die Verantwortlichen in dem Betrieb ermittelt die für Landwirtschaftsstrafsachen zuständige Staatsanwaltschaft Oldenburg. Nachdem Tierrechtler heimlich aufgenommenes Filmmaterial vorgelegt hatten, legte der Landkreis Osnabrück den Betrieb vorläufig still. Das niedersächsische Agrarministerium war am 1. Oktober von der Organisation "Soko Tierschutz" über die Vorwürfe informiert worden und hatte Anzeige erstattet.

"Es wäre wünschenswert, wenn solche Hinweise aus der Branche selbst kämen", sagte Ministeriumssprecherin Sabine Hildebrandt am Donnerstag. Hierfür gebe es eine anonyme Meldestelle beim Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Nach Ministeriumsangaben sind grundsätzlich bei allen Schlachtungen nebenberuflich für den Landkreis tätige Tierärzte vor Ort. Die für die Kontrollen des stillgelegten Betriebs zuständigen Tierärzte werden laut Ministerium nicht mehr eingesetzt.

Das Filmmaterial umfasse 30 Tage, sagte Friedrich Mülln vom Vorstand der "SOKO Tierschutz" der Deutschen Presse-Agentur. "Die Aufnahmen zeigen den systematischen Umgang mit kranken, verletzten und nicht lauffähigen Tieren." Sie seien mit einer Art Seilwinde vom Hänger gezerrt, mit Elektroschockern gequält und geprügelt worden. "Es liegt unglaubliches Behördenversagen vor", meinte Mülln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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