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Neun Parteien im Bezirkstag in Niederbayern

Landshut  

Neun Parteien im Bezirkstag in Niederbayern

16.10.2018, 18:21 Uhr | dpa

Neun Parteien im Bezirkstag in Niederbayern. Stimmzettel mit Kreuz

Eine Frau macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Im Bezirkstag in Niederbayern werden künftig neun statt wie bisher sieben Parteien vertreten sein. Das geht aus dem vorläufigen Endergebnis der Bezirkswahl hervor, das der Wahlkreisleiter am Dienstag veröffentlichte.

Demnach sackte die CSU auf rund 39 Prozent der Stimmen ab (2013: 49,8), die SPD verlor mehr als die Hälfte der Stimmen und landete bei 8,0 Prozent. Die Freien Wähler werden mit 16,4 Prozent nach 11,9 Prozent vor fünf Jahren zweitstärkste Kraft, gefolgt von der AfD mit 12,9 Prozent, die 2013 noch nicht angetreten war.

Die Grünen kamen auf 9,7 Prozent (2013: 5,7). Die FDP verbesserte sich leicht auf 3,8 Prozent (2013: 2,4) wie auch die Linke auf 2,3 Prozent (2013: 1,9). Hingegen musste die Bayernpartei leichte Einbußen hinnehmen und rutschte auf 3,36 Prozent (2013: 3,42) ebenso wie die ÖDP mit 3,6 Prozent der Stimmen nach 4,7 Prozent bei der Wahl 2013.

Damit entfallen von den 24 Sitzen 9 auf die CSU, 4 auf die Freien Wähler, 3 auf die AfD und je 2 auf SPD und Grüne. Die übrigen vier Parteien bekommen je einen Sitz. Neben der AfD hatte auch die Linke in der vergangenen Legislaturperiode keinen Platz im Bezirkstag.

Die Bezirke sind die dritte kommunale Ebene in Bayern nach Gemeinden und Landkreisen. Sie übernehmen Aufgaben, die für viele Städte allein nicht finanzierbar wären. Am bekanntesten sind die Bezirke als Träger der psychiatrischen Krankenhäuser. Daneben kümmern sie sich etwa um Hilfen für Menschen mit Behinderung und um Unterstützung bei der Pflege im Alter. Mit ihren Freilichtmuseen engagieren sie sich zudem für das Brauchtum. Die Bezirkswahlen finden alle fünf Jahre mit der Landtagswahl statt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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