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Impfaktion auf dem Uni-Campus: Grippe aus Hörsälen verbannen

Rostock  

Impfaktion auf dem Uni-Campus: Grippe aus Hörsälen verbannen

17.10.2018, 14:00 Uhr | dpa

Impfaktion auf dem Uni-Campus: Grippe aus Hörsälen verbannen. Harry Glawe

Harry Glawe (CDU) ist zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv (Quelle: dpa)

Studenten in Rostock haben sich am Mittwoch auf dem Campus der Universität gegen Grippe und Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten/Kinderlähmung impfen lassen können. Ärzte der Universitätsmedizin Rostock und des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) boten die Impfaktion zu Semesterbeginn an. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) sagte, überall, wo Menschen in Kontakt kommen, werde die Übertragung von Infektionskrankheiten begünstigt. "Wer sich selber mit einer Impfung schützt, übernimmt auch Verantwortung gegenüber anderen", sagte er.

Der Abteilungsleiter für Infektionskrankheiten der Unimedizin Rostock, Emil Reisinger, verwies auf die starke Grippewelle des Vorjahres mit zahlreichen Todesfällen. Der neue Vierfachimpfstoff biete einen effektiven Schutz. "Insbesondere ältere Menschen und jeder, der beruflich oder privat mit vielen Menschen zusammenkommt, sollte sich gegen Grippe impfen lassen", sagte Reisinger.

Während die Impfquote bei den Kindern in Mecklenburg-Vorpommern im Bundesvergleich überdurchschnittlich hoch ist, gibt es Glawe zufolge Lücken bei den sogenannten Auffrischungsimpfungen für Erwachsene. Zudem bot das Centrum für Reisemedizin (CRM) am Campus Informationen zu erforderlichen Impfungen bei Auslandsaufenthalten an, da sich viele Studenten für ein Auslandssemester entscheiden.

Die Impfaktion in Rostock war Bestandteil einer landesweiten Kampagne mit dem Ziel, das Impfen wieder stärker in den Blickpunkt zu rücken. Dafür wird auch im Internet, mit gedrucktem Informationsmaterial, in Kinos und auf YouTube geworben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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