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Schiersteiner Brücke: LBM verlangt keinen Schadenersatz

Wiesbaden  

Schiersteiner Brücke: LBM verlangt keinen Schadenersatz

17.10.2018, 16:47 Uhr | dpa

Schiersteiner Brücke: LBM verlangt keinen Schadenersatz. Schiersteiner Brücke

Das "Herzstück Ost" der Schiersteiner Brücke liegt auf einer Vielzahl von Stützen auf. Foto: Andreas Arnold/Archiv (Quelle: dpa)

Nach dem Bauunfall an der Schiersteiner Brücke im Jahr 2015 wird der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz keinen Schadenersatz von der Baufirma verlangen. Ein Sachverständiger sei zu dem Schluss gekommen, dass keine schuldhafte Vorgehensweise vorgelegen habe, teilte die Behörde am Mittwoch in Koblenz mit.

Damals war am sogenannten Herzstück Ost der Brücke über den Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden ein Lager herausgefallen, woraufhin das Bauwerk um etwa 30 Zentimeter abgesackt war. Die Brücke musste kurzfristig gesperrt werden, die Folge war ein wochenlanges Verkehrschaos. Es wurden Hilfsstützen errichtet, die die Brücke wieder anhoben. Dem Bund entstanden dadurch laut LBM Kosten in Höhe von rund acht Millionen Euro, die muss er nun endgültig tragen.

Der Gutachter kam nach Behördenangaben zu dem Ergebnis, dass der Bauunfall mit großer Wahrscheinlichkeit durch Bohrarbeiten der Baufirma verursacht worden sei. Damit habe sich der Boden aufgelockert, der Pfeiler sei in Schieflage geraten und das Lager herausgefallen. Allerdings sei eine solche Auflockerung nicht vollständig zu vermeiden gewesen. Ein Anspruch auf Schadenersatz würde bestehen, wenn die Baufirma den Schaden vorsätzlich oder fahrlässig verursacht hätte. Dies konnte der Gutachter nicht feststellen, teilte der LBM mit. Die Firma habe ihre Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen getroffen und sorgfältig gehandelt. Am Mittwochabend sollte der Abriss des Herzstücks Ost starten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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