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Bayerische Sondierungen stehen vor wichtigen Entscheidungen

München  

Bayerische Sondierungen stehen vor wichtigen Entscheidungen

18.10.2018, 06:46 Uhr | dpa

Bayerische Sondierungen stehen vor wichtigen Entscheidungen. Sondierungsgespräche

Markus Söder (CSU, r) und Ludwig Hartmann (Bündnis 90/Die Grünen) nach Sondierungsgesprächen. Foto: Matthias Balk (Quelle: dpa)

Nach der ersten Sondierungsrunde von CSU und Grünen über Koalitionsverhandlungen in Bayern dürften am Donnerstag wichtige Entscheidungen fallen. Vertreter beider Parteien hatten sich am Mittwochnachmittag im Landtag in München getroffen, das mehrstündige Gespräch war aber am Abend ergebnisoffen beendet worden. Beide Seiten betonten, dass sie zunächst intern beraten müssten, ob erneut sondiert werden müsse oder ob keine gemeinsame Basis für Koalitionsverhandlungen gesehen werde.

Die CSU will dazu nach Angaben von Parteichef Horst Seehofer zunächst am Morgen im Kreis der Sondierungsgruppe beraten, bevor im Anschluss eine Telefonschalte des Präsidiums geplant ist. Auch die Grünen sahen nach der Sondierungsrunde noch Beratungsbedarf, beide Seiten betonten aber, dass das Treffen sehr harmonisch und konstruktiv abgelaufen sei.

Die CSU hatte nach dem Verlust ihrer absoluten Mehrheit im bayerischen Landtag am vergangenen Sonntag zunächst die Freien Wähler und die Grünen zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Rechnerisch wäre auch eine Regierungsbildung mit der SPD möglich, diese will aber erst am Sonntag entscheiden, ob sie überhaupt zu Sondierungen bereit ist. Die größten Chancen werden seit der Wahl einem Bündnis von CSU und Freien Wählern zugesprochen, beide Parteien haben inhaltlich große Schnittmengen. Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger sprach nach seinem Treffen mit der CSU von keinen unüberwindbaren Hindernissen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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