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Siemens darf weiter auf Milliarden-Auftrag im Irak hoffen

München  

Siemens darf weiter auf Milliarden-Auftrag im Irak hoffen

21.10.2018, 11:47 Uhr | dpa

Siemens darf weiter auf Milliarden-Auftrag im Irak hoffen. Joe Kaeser

Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender von Siemens. Foto: Peter Kneffel/Archiv (Quelle: dpa)

Siemens ist im Ringen mit dem US-Konkurrenten General Electric (GE) um ein Milliarden-Geschäft im Irak einen entscheidenden Schritt vorangekommen und kann sich weiter Hoffnungen machen. Vertreter des Münchner Technologie-Konzerns und des irakischen Elektrizitätsministeriums unterzeichneten eine Absichtserklärung über den Ausbau der irakischen Stromkapazitäten. Dies teilten die Regierung in Bagdad und das deutsche Unternehmen am Sonntag mit. Es gehe um eine Ausbau-Leistung von elf Gigawatt in den kommenden vier Jahren, was laut Siemens etwa der Hälfte der derzeitigen Kapazitäten des Irak entspricht.

Bis zuletzt hatte das Vorhaben auf der Kippe gestanden. US-Präsident Donald Trump hatte auch mit politischem Druck auf die irakische Regierung versucht, den Auftrag in die USA zu holen. Siemens versprach neben dem Ausbau der Stromkapazitäten aber auch Unterstützung im Kampf gegen Korruption, die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie den Ausbau von Schulen und Krankenhäusern. Dies seien Schlüsselelemente beim Aufbau des neuen Irak, sagte Vorstandschef Joe Kaeser.

Gleichzeitig teilte auch GE mit, eine Absichtserklärung mit der irakischen Regierung unterschrieben zu haben. Die Pläne der Amerikaner sehen demnach sogar einen Ausbau von 14 Gigawatt und die Schaffung von bis zu 65 000 Arbeitsplätzen vor. Wann eine endgültige Entscheidung über die Vergabe fällt, ist bislang noch unklar.

Obwohl der Irak eines der ölreichsten Länder der Welt ist, leidet die Bevölkerung unter der schlechten Versorgung mit Elektrizität. In den vergangenen Wochen und Monaten kam es deswegen vor allem im Süden des Landes zu Protesten mit Toten und Verletzten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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