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Gymnasium und Realschule in Mannheim stellen Insolvenzantrag

Mannheim  

Gymnasium und Realschule in Mannheim stellen Insolvenzantrag

22.10.2018, 19:07 Uhr | dpa

Gymnasium und Realschule in Mannheim stellen Insolvenzantrag. Kurpfalz-Gymnasium

Ein Junge betritt das private Kurpfalz-Gymnasium in der Innenstadt von Mannheim. Foto: Christine Cornelius/Archiv (Quelle: dpa)

Die Privatschule Kurpfalz-Gymnasium und Realschule Mannheim haben wegen wirtschaftlicher Probleme Insolvenzantrag gestellt. Das teilte die Schulleitung am Montag in einem Elternbrief mit. Der "Mannheimer Morgen" und der SWR berichteten darüber. Der Insolvenzantrag sei beim Amtsgericht Mannheim gestellt worden, das den Rechtsanwalt Tobias Wahl am Donnerstag als vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt habe.

"Wir können Ihnen versichern, dass der Insolvenzantrag keinen Einfluss auf den Schulalltag und damit auf den Lehrbetrieb mit unseren 700 Schülerinnen und Schülern und unseren 68 Lehrerinnen und Lehrern sowie den weiteren Mitarbeitern haben wird", schrieben die Betreiber und der vorläufige Insolvenzverwalter. Angestrebt werde jetzt ein Trägerwechsel für die 1872 gegründete Schule.

Grund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Privatschule, die sich aus Zuschüssen des Landes Baden-Württemberg, Schulgeld der Eltern sowie aus Eigenleistungen des Trägers finanziere, seien vor allem Verbindlichkeiten aus der Vergangenheit, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter mit. Diese hätten zuletzt durch die laufenden Einnahmen nicht mehr finanziert werden können.

Nach Angaben des Verbandes Deutscher Privatschulverbände (VDP) gab es im Schuljahr 2015/16 gut 5800 Privatschulen in Deutschland, davon 3628 allgemeinbildende Schulen und 2186 Berufsschulen. Jeder 11. der rund 10,8 Millionen Schüler in Deutschland wurde demnach an einer Privatschule unterrichtet. Die Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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