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Zwei-Länder-Gefängnis Zwickau: Baubeginn im 2. Quartal 2019

Zwickau  

Zwei-Länder-Gefängnis Zwickau: Baubeginn im 2. Quartal 2019

24.10.2018, 19:27 Uhr | dpa

Zwei-Länder-Gefängnis Zwickau: Baubeginn im 2. Quartal 2019. Baustelle ders Großgefängnis in Zwickau

Ein Bauschild der geplanten, gemeinschaftlichen Justizvollzugsanstalt (JVA) von Sachsen und Thüringen. Foto: Sebastian Willnow/Archiv (Quelle: dpa)

Der Bau der gemeinsamen Haftanstalt von Sachsen und Thüringen in Zwickau soll noch vor dem nächsten Sommer beginnen und bis Ende 2023 abgeschlossen sein. Um eine weitere Verzögerung des Projekts zu vermeiden, werden einzelne Maßnahmen vorgezogen, wie das sächsische Finanzministerium in Dresden am Mittwoch mitteilte. Die Baukommission habe sich einvernehmlich auf das weitere Vorgehen geeinigt, die Neuausschreibung der Bauleistungen werde mit Hochdruck vorbereitet. Die Altlasten am Standort seien beräumt und das Baufeld freigemacht.

Die Errichtung des Gefängnisses mit 820 Plätzen ist im Verzug, da im Ergebnis des auf einen Generalunternehmer ausgerichteten Vergabeverfahrens kein Zuschlag erteilt werden konnte. Nun sollen mehrere Teillose ausgeschrieben werden, was die Teilnahme vor allem kleinerer Mittelständler und regionaler Unternehmen ermögliche. Die Gesamtbaukosten summieren sich nach Ministeriumsangaben inzwischen auf 174 Millionen Euro.

Die Justizvollzugsanstalt entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Bahn-Ausbesserungswerks in Zwickau-Marienthal. Sie sollte eigentlich 2019 in Betrieb gehen. Als Gesamtkosten waren 150 Millionen Euro veranschlagt, die sich die beiden Länder teilen. Die Thüringer Regierung hatte kürzlich mitgeteilt, dass sie Alternativen zu dem Projekt prüft - wegen der vermutlich mehrjährigen Verzögerung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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