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Landtag zeigt Herz für Spitzensport

Schwerin  

Landtag zeigt Herz für Spitzensport

25.10.2018, 15:03 Uhr | dpa

Der Landtag in Schwerin hat sich am Donnerstag einmütig zum Erhalt der Bundesstützpunkte für den Leistungssport in Mecklenburg-Vorpommern bekannt und die Regierung aufgefordert, sich beim Bund für eine langfristige Sicherung der Standorte einzusetzen. Das Land verfüge über gute Trainingsmöglichkeiten und versierte Trainer, die auch weiter der Förderung des Spitzensports dienen sollten. "Wir wollen die Talente in Mecklenburg-Vorpommern halten und zu erfolgreichen Athleten entwickeln", sagte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Waldmüller.

Zwar gebe es für Mecklenburg-Vorpommern die Zusicherung, dass eine Schließung von Bundesstützpunkten zunächst vom Tisch ist. Doch gelte das für die Leistungszentren für Kanu und Triathlon in Neubrandenburg und Segeln in Rostock-Warnemünde bislang nur bis 2020.

Sportministerin Birgit Hesse (SPD) kündigte an, sich bei der Fachministerkonferenz im November im Saarland für die Stützpunkte im Nordosten stark zu machen. Der Sport lebe von guten Strukturen und engagierten Menschen. "Spitzensport und Breitensport gehören zusammen. Deshalb müssen die Bundesstützpunkte erhalten bleiben", sagte Hesse.

Sie warf dem für die Sportförderung zuständigen Bundesinnenministerium vor, am grünen Tisch und ohne Mitwirkung der Länder Kriterien für den Spitzensport entwickelt zu haben, mit denen gut funktionierende Stützpunkte in Frage gestellt würden. Sie beklagte zudem, dass sie bis heute keine Antwort auf ein Schreiben habe, mit dem sie sich in der Sache schon vor zwei Monaten an das Ministerium von Horst Seehofer (CSU) gewandt habe.

Doch sieht Waldmüller auch die Trainingszentren und das Land selbst in der Pflicht. "Die Bundesstützpunkte in Mecklenburg-Vorpommern haben Zeit gewonnen, ihren Wert unter Beweis zu stellen. Der Ball liegt nun im Feld des Landes, tragfähige Konzepte für die Zeit nach 2020 zu formulieren", betonte er.

Sitz des Olympiastützpunktes Mecklenburg-Vorpommern ist Rostock mit den Bundesstützpunkten Rudern, Wasserspringen, Short Track und Segeln. Außenstellen gibt es in Schwerin (Boxen, Volleyball, Radsport) und Neubrandenburg (Leichtathletik, Kanu-Rennsport, Triathlon). Die besten Argumente für die Erhaltung der Leistungszentren seien "Spitzenathleten, die eine Perspektive für Olympia 2020 und darüber hinaus haben", hatte Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes, erklärt. Bei jüngsten Titelkämpfen hatten Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern nicht an Erfolge aus früheren Jahren anknüpfen können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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