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NRW-SPD schockiert über Hessen-Wahl: "Bilanz ziehen"

Wiesbaden  

NRW-SPD schockiert über Hessen-Wahl: "Bilanz ziehen"

28.10.2018, 21:50 Uhr | dpa

NRW-SPD schockiert über Hessen-Wahl: "Bilanz ziehen". Thomas Kutschaty (SPD)

Thomas Kutschaty, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag von Nordrhein-Westfalen, bei einer Pressekonferenz. Foto: Christophe Gateau/Archiv (Quelle: dpa)

Die nordrhein-westfälische SPD hat entsetzt auf die deutliche Wahlschlappe der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl in Hessen reagiert. SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty machte Berlin und die große Koalition für die herben Verluste verantwortlich: "Die bundespolitischen Bedingungen werden zu einer immer schwereren Last auf unseren Schultern. Spätestens jetzt muss das jeder begriffen haben", sagte er am Sonntagabend in einem Statement.

Es müsse eine ehrliche Bilanz gezogen werden. "Ohne sichtbare Erfolge und klare Perspektiven wird die Basis für eine Weiterführung der GroKo kaum zu gewinnen sein", meinte Kutschaty. Auch SPD-Landesparteichef Sebastian Hartmann zeigte mit dem Finger nach Berlin: "Offensichtlich verbinden viele Bürgerinnen und Bürger länderbezogene Entscheidungen mit der aktuellen Leistungsbilanz und dem öffentlichen Auftreten der großen Koalition." Trotz breiter Zustimmung zu ihren Ideen dringe die SPD zu wenig durch.

Dagegen gratulierten die Vorsitzenden der NRW-Grünen, Mona Neubaur und Felix Banaszak, ihren Parteifreunden in Hessen: "So grün war Hessen noch nie", heißt es in einer Mitteilung der Partei. Die Grünen verdankten den Erfolg unter anderem auch einer klaren Absage an den Populismus. Johannes Vogel, der Generalsekretär der NRW-FDP, freute sich ebenfalls über das Wahlergebnis. Es sei "erfreulich, dass die Freien Demokraten bei einer weiteren Landtagswahl zugelegt haben".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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